Bereits nach dem Qualifying hat sich in Spielberg abgezeichnet, dass die BMW-Schubert-Piloten Rene Rast und Marco Wittmann mit dem Red Bull Ring eins sind – und das spiegelte sich letztlich auch im Rennen wider. Der dreifache Champion fuhr wie auf Schienen und setzte sich gegen seinen deutschen Landsmann Wittmann durch. Zum tragischen Helden avancierte Jack Aitken, der bereits wie der sichere Zweite ausgesehen hat – für den Briten kam nach einem Fahrfehler in der drittletzten Kurve das Aus.
Und aus österreichischer Sicht? Thomas Preining (Gesamtfünfter) holte im Porsche nach einem schwierigen Qualifying von Startplatz 16 noch einiges heraus und wurde Sechster, direkt vor Grassers Jordan Pepper. Lucas Auer, nun zwei Punkte Rückstand in der Gesamtwertung auf Tagessieger Rast, „kämpfte“ sich in seinem rot-pinken Mercedes auf Rang zwölf. „BMW ist hier eine eigene Liga, die machen einen Topjob. Wir waren heute nicht gut genug. Wir wissen eh, dass es nicht unsere Strecke ist und wir hatten so oder so nicht den Speed. Es wäre mehr möglich gewesen, aber wir haben es aus Eigenschuld nicht umgesetzt. Wir werden gewisse Dinge analysieren und morgen könnte es ein kleines Wetterchaos geben“, ist der 31-Jährige am Sonntag (13.30 Uhr) auf Revanche aus.
Der Meisterschaftskampf ist spannender denn je. Die sage und schreibe ersten acht Fahrer liegen drei Rennen vor Schluss gerade einmal 15 Zähler auseinander.