Ein Spiegelbild war der Teambewerb irgendwie. Ein Spiegelbild der bisherigen Saison, die eben einfach kein Idealbild abgibt. Österreich war nah dran, Österreich hatte den Sieg am Ski, doch Österreich scheiterte im Team-Parallelbewerb schon beim ersten Auftritt. Statt des so hart erhofften Schubs mit einer Medaille gleich am Eröffnungstag gab es einen Magenstrudel reinster Machart. Gescheitert am „Angstgegner“ Schweden, wie bei Weltmeisterschaften schon 2017 und 2021.

Dabei präsentierte sich Stefan Brennsteiner stark, fuhr die drittschnellste Zeit bei den Herren. Anmerkung am Rande: Die schnellsten Zeiten gelangen den ebenfalls im Viertelfinale ausgeschiedenen Deutschen Linus Straßer und Fabian Gratz. Und weil ein Teambewerb eben einer ist, in dem die Mannschaft gut genug sein muss, reichte auch der zweite Punkt durch Dominik Raschner nicht.

Jetzt geht es darum, den Kopf nicht zu verlieren. Aufstehen, Krone richten, neu angreifen. Der Teambewerb hat die erhoffte Medaille nicht gebracht, geglänzt haben nur die Tränen der Österreicher und die siegreichen Schweizer – aber verloren ist die WM deshalb noch lange nicht.

Im Fußball würde man sagen: Jetzt geht‘s los!