Es ist wirklich zum Haare raufen, was diese Villacher Eishockeysaison bislang zu bieten hatte. Guter Start, überraschender Rauswurf von Trainer Tray Tuomie und eine Trendumkehr in die völlig falsche Richtung. 14 der letzten 17 Spiele wurden verloren, unter Pierre Allard gab es erst zwei Siege und sieben Pünktchen. Und wenn dann, wie im 363. Kärntner Derby, endlich das wohl beste Spiel unter der Führung des Franko-Kanadiers gelingt, bedingen zum eigenen Unvermögen auch noch äußere Umstände den nächsten Rückschlag. So passiert beim 2:3 gegen den KAC, das der Lokalrivale schmeichelhaft gewann. Denn die Adler waren „das auf jeden Fall bessere Team da draußen“, wie auch Allard wusste. Seinem Team wurde neben mangelnder Chancenauswertung (z. B. 2 Stangenschüsse) auch heftige Schiedsrichter-Entscheidungen wie ein fälschliches Abpfeifen vor dem vermeintlichen 2:1 durch Felix Maxa zum Verhängnis. „Die Refs haben sich bei mir dafür entschuldigt. Sie sind Menschen, Menschen machen Fehler. Aber klar ist es in unserer Situation frustrierend, der Hockey-Gott ist nicht auf unserer Seite“, wusste auch Allard.
VSV-Trendwende?
Trotz guter Leistung ist die Lage noch angespannter
Der VSV verlor das Derby äußerst unglücklich, konnte sich aber an vielen guten Dingen hochziehen. Das Programm bleibt knackig, das Saisonaus droht weiter. Plus: KAC im Jubeltrubel.
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