Nicht immer führt ein großer Umbruch zu einem Erfolg. Oft wird das Gefüge einer Mannschaft zu sehr durcheinandergebracht. Nicht so beim SV Donau Klagenfurt. Der unscheinbare Verein aus St. Ruprecht hatte in der Vorsaison noch gegen den Abstieg gekämpft, erst in der letzten Runde den Verbleib in der Kärntner Liga gesichert. Nach einer umfassenden Umstrukturierung im Kader läuft es heuer besser, als man es sich in den kühnsten Träumen vorgestellt hätte. Nur drei Punkte liegt die Mannschaft von Kurt Stuck hinter der Tabellenspitze auf Platz drei, vor der großen Reformsaison gleichbedeutend mit einem Aufstiegsplatz. Zu einem möglichen Engagement in der neuen Regionalliga Süd gibt sich der Trainer allerdings noch kryptisch. „Unsere Leistung hat natürlich die Erwartungen übertroffen. Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Jetzt werden wir uns in den nächsten Wochen zusammensetzen und unsere weiteren Ziele besprechen. Es ist erst die Hälfte der Spiele absolviert. Die Regionalliga ist noch weit weg. Wir schauen weiterhin von Spiel zu Spiel.“

Lockerer Sieg

Fußballerisch wusste der SV Donau ebenfalls zu überzeugen, lieferte beim 3:0 über Nußdorf eine dominante, fokussierte Leistung ab. „Wir haben gedrängt und es war nur eine Frage der Zeit bis wir das Tor machen würden“, so Stuck, der auch Parallelen zum 0:1 gegen Bleiburg von letzter Woche zog. „Auch hier haben wir eigentlich gut gespielt, aber verabsäumt das Tor zu machen.“ Nach dem 2:0 wurde Nußdorf zwar offensiv etwas stärker, kam aber weiterhin kaum zu Torchancen. Damjan Jovanovic machte eine Viertelstunde vor Schluss den Deckel drauf. Bei ersatzgeschwächten Ferlachern brennt weiter der Hut. Die Truppe von Darko Djukic unterlag dem SAK zu Hause mit 1:6 und befindet sich weiterhin in akuter Abstiegsgefahr.