In der Kärntner Liga gibt es in dieser Saison viel zu verteilen: Neben dem Meisterpokal und dem damit fix verbundenen Startrecht beim ÖFB-Pokal läuft es auf fünf Aufsteiger in die neue Regionalliga Süd Kärnten hinaus. Seit Beginn liegen ATSV Wolfsberg und VST Völkermarkt an der Spitze, die Jauntaler zertrümmerten zu Saisonbeginn die Konkurrenz, selbst der jetzige Leader kam daheim mit 2:5 unter die Räder. Mario Kuester gab 14 Mal seine Visitenkarte beim gegnerischen Goalie ab, führt mit einem Treffer Vorsprung auf John Ejoor (ATSV). Das Spitzenduo hat sich einen Vorsprung auf Rang sechs erarbeitet, beide Teams bekundeten mehrfach ihre Aufstiegswilligkeit. Das Trio Donau, Bleiburg und Matrei war mit Ausnahme der St. Ruprechter nicht unbedingt in der Spitzengruppe zu erwarten, insbesondere der Osttiroler Aufsteiger ist die Überraschung der Herbstsaison. Über die Regionalliga hat man sich in Matrei aber noch nicht den Kopf zerbrochen. Trainer Harald Panzl: „Wir sind von der Situation selbst überrascht und lassen es auf uns zukommen.“ Am anderen Ende der Tabelle finden sich Größen des Amateurfußballs. Spittal, SAK, Ferlach und der KAC schweben nach der Hinrunde in Abstiegsgefahr. Es muss zwar nur einer in die Unterliga runter, ein Nachrüsten im Winter ist aber dennoch zu erwarten.