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WAC - Rapid 3:4Diese Niederlage hat sich der WAC nicht verdient

Was für ein packendes Spiel in Wolfsberg. Der WAC lag gegen Rapid 0:2 zurück, drehte die Partie und führte eine Viertelstunde vor Schluss mit 3:2, kassierte das 3:3 und in der Nachspielzeit aus einem Elfmeter das 3:4.

© (c) GEPA pictures/ Christian Walgram
 

WAC-Trainer Ferdinand Feldhofer baute seine Mannschaft gegenüber dem 1:1 gegen ZSKA Moskau an drei Positionen um. Mario Pavelic ersetzte Jonathan Scherzer als Linksverteidiger. Im Angriff spielte Marc Schmerböck anstatt Dejan Joveljic. Und im Mittelfeld machte Christopher Wernitznig Platz für Eliel Peretz. Der Israeli bekam gleich eine neue Rolle zugeteilt, wechselte sich mit Mario Leitgeb auf der Sechserposition ab.

Die erste Chance des Spiels hatte Rapid nach drei Minuten. Ercan Kara setzte sich nach einem weiten Befreiungsschlag gegen Dominik Baumgartner und Luka Lohchoshvili durch und schloss mit einem scharfen Schuss ab. Alexander Kofler im Tor der Wolfsberger wehrte aber ab.

1:0 durch Schick

In Minute 24 ging Rapid in Führung. Nach einem Angriff über die linke Seite verliert Pavelic an der Strafraumgrenze einen Zweikampf gegen Kohya Kitagawa. Der Japaner spielte quer auf den frei gelassenen Thorsten Schick. Dessen Schuss passte genau ins Kreuzeck – 1:0 (24.).

2:0 durch Kitagawa

In der 35. Minute erhöhte Rapid auf 2:0. Wieder war es ein schnell vorgetragener Angriff, diesmal über sieben Stationen. Im letzten Drittel legte Kitagawa ab auf die rechte Seite, wo Schick angelaufen kam und den Doppelpass zur Mitte brachte. Kitawaga war schneller als die WAC-Abwehr und schob im Fallen ein – 2:0 (35.).

2:1 durch Baumgartner

Der WAC kam hoch motiviert aus der Kabine. Geburtstagskind Michael Liendl (er wurde 35) brachte einen Freistoß von rechts ideal in den Strafraum. Dort stand Dominik Baumgartner goldrichtig und köpfelte ein - 2:1 (47.).

2:2 durch Baumgartner

Unglaublich! Doppelschlag, Doppelpack! Wieder leistete Michael Liendl die Vorlage, diesmal mit einem Eckball. Und wieder war Dominik Baumgartner per Kopf zur Stelle - 2:2 (52.).

Nach einer Stunde hätte der WAC sogar in Führung gehen können. Nach einer weiten Ball von Liendl aus der eigenen Hälfte in den Strafraum überlupfte der eingewechselte Dejan Joveljic Rapid-Goalie Strebinger, traf aber nur die Latte - sehr viel Pech!

3:2 durch Dieng

Nach 66 Minuten hat der WAC die Partie endgültig gedreht. Luka Lochoshvili tänzelte durchs Mittelfeld, spielte einen hohen Ball auf Cheikhou Dieng. Der Stürmer nahm den Ball perfekt mit, umkurvte Strebinger und schoss zum 3:2 ein (66.).

3:3 durch Kara

Lange durfte sich der WAC nicht freuen. Ex-Wolfsberger Marcel Ritzmaier flankte zur Mitte, dort stieg Kara höher als Baumgartner und köpfelte platziert ins Eck - 3:3 (77.).

3:4 durch Kara

Die Nachspielzeit lief, als Knasmüllner im Strafraum wegrutschte. Schiri Ebner sah jedoch ein Foul von Lochoshvili und pfiff Elfmeter. Kara verwandelte zum 3:4 (93.)

WAC - Rapid 3:4 (0:2)

Tore: Baumgartner (47., 52.), Dieng (66.) bzw. Schick (24.), Kitagawa (35.), Kara (77., 93./Elfmeter)

WAC: Kofler; Novak, Baumgartner, Lochoshvili, Pavelic (62. Scherzer); Peretz (58. Wernitznig), Leitgeb, Liendl, Taferner (84. Stratznig); Schmerböck (58. Joveljic), Dieng (84. Hodzic).

Rapid: Strebinger; Stojkovic, Greiml (56 Barac), Hofmann; Schick (70. Arase), Grahovac, Ljubicic, Ullmann; Ritzmaier (78. Knasmüllner); Kara, Kitagawa (78. Alar).

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Kommentare (11)
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Kinderschoko
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WAC SK-Rapid 3-4

Ja Ihr habt alle recht, Feldhofer und auch Kofler müsten sofort Beurlaubt werden.
Seher schwacher Tormann.

Hapi67
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Schade

Wie erwartet nichts Neues beim Wac.
Unter dem Chefstrategen Ferdl mit seinem Altherrenfussball geht es direkt in den Keller. Ferdl schaffte es heuer trotz des besten Kaders ever bewerbsübergreifend in keinem einzigen Spiel sein Team mit einem angepassten Konzept aufzustellen und auf den Platz über 90Minuten zu überzeugen-bestes Beispiel gestern war wieder eine planlose erste Hälfte.
Aussagen von gestern nach Spielende vom Trainer über seine Zufriedenheit bei 4 von 5 BL-Spielen lassen mich bei diesen Nichtleistungen(Rede hier bewusst nicht von Ergebnissen) nur fassungslos den Kopf schütteln.
Warum schafft es Hr. Feldhofer nicht einmal ein Team passend auf den Gegner und über 90 Minuten motiviert aufzustellen-scheinbar kann er es nicht.
Hr. Präsident-sie waren gestern zu Recht verärgert(es waren nur die falschen Verantwortlichen Ihrerseits ausgemacht)bitte handeln sie Jetzt-mit diesem Trainer wird das definitv nichts mehr.

buko
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Schade

Diese Niederlage war nicht notwendig,aber wenn man soviel Tore daheim bekommt dann muss man schon gewisse Sachen hinterfragen,wird schön langsam Zeit aufzuwachen sonst befindet man sich im Abstiegskampf

staubi07
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Fakten

Fakt ist das seit Feldhofer Trainer ist bekommen wir viel zu viele Gegentore. 11 Tore in 3 Heimspielen ist ein Wahnsinn. Du kannst nicht immer 3 bis 5 Tore schießen um zu Punkten. Außerdem sind es teilweise wirklich billige Gegentore. Und 2. wo sind unsere Stürmer???

MG1977
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Absolut richtig!

So ein Elfmeter ist eine Frechheit! Soll in der Schülerliga pfeifen, bis er es lernt.

metropole
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Penalty

Waren die Elfrmeter gegen Ried und gegen die Russen auch eine Frecheit ? Bitte sich die Situation beim Rapid Elfer im Fernsehen ansehen und dann urteilen ohne Vereinsbrille !

politicus1980
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Wiener Mafia...

endlich ist sie wieder zurück, inklusive den groten schlechten SKY Reportern. Ohne Worte!!!

Mellmack
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Aha

Bin weder Wac noch Mundl Fan, aber der Elfer gegen Kara is scha deutlich gewesen. Ihr mit eurem Wiener Mafia immer.Fällt euch nix andas ein???

Wac hätte aber auch mindestens 1 bekommen müssen.Ein x wäre gerecht gewesen, aufgrund der beiden Halbzeiten.

Und was hat der Wac Präsident oda was der is am Spielfeld verloren????Noch dazu 8hne Mundschutz.
Hoffe das der a Ordentliche Strafe bekommt

metropole
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Benehmen

Der Präsident zeigte wieder einmal wie man sich als präsident nicht benehmen solltte .. .Ein negatives Vorbild ...

wollanig
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.

groten? 😂

martinx.x
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das sind Nachfahren

der Westgoten...;)