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3:1-HeimerfolgTorjäger Pink brachte beim Einstand Farbe ins Spiel

SK Austria Klagenfurt besiegte zum Liga-Start die stark aufspielenden Linzer mit 3:1. Der Kärntner Markus Pink war der Mann des Spiels, Christopher Cvetko der beste Mann am Feld.

Markus Pink war bei allen drei Treffern beteiligt
Markus Pink war bei allen drei Treffern beteiligt © GEPA pictures
 

"Ich will gleich im ersten Spiel zeigen, was ich wirklich drauf hab. In den Trainings treff ich schon ganz gut, das muss ich nur umsetzen“, sagte der Pischeldorfer Markus Pink vor dem Liga-Auftakt gegen BW Linz. Und genau er war es auch, der die 1280 Zuseher im Wörtherseestadion beim 1:0 jubeln ließ. Quasi ein Einstand nach Maß. Wie aus dem Nichts oder besser gesagt, wie es ein Torjäger eben drauf hat, köpfelte der Heimkehrer die optimale Flanke von Patrick Greil ins Tor.

In der ersten Hälfte haben es die Linzer den Klagenfurtern lange Zeit immens schwer gemacht. Der Ausgleich der Gäste fiel völlig verdient. „Sie hatten ein gutes Pressing, waren gefährlich“, so Pink, der beim zweiten Treffer für die Waidmannsdorfer zeigte, was einen Teamplayer ausmacht. Einen Patzer des Gegners nützte der ehemalige Autoverkäufer optimal aus - er war auf und davon, doch er versuchte es nicht solo, sondern gab uneigennützig auf Julian van Haacke ab. Der Deutsche sagte nur noch „Danke“.

"Findungsphase muss drin sein"

Und wie konnte es anders sein, auch beim dritten Treffer der Waidmannsdorfer hatte der Neuzugang einmal mehr seine Füße im Spiel. Stangenschuss von Pink und der Top-Torjäger der vergangenen Saison der Violetten, Oliver Markoutz, stand goldrichtig: „Es war sozusagen fast gewollt, wobei es gab Zeiten, wo so ein Schuss von mir gleich im Tor gelandet ist. Eine Findungsphase muss drin sein“, sagt der Stürmer mit einem Schmunzeln und fügt hinzu: „Man muss ehrlich zugeben, dass noch viel Luft nach oben drin ist.“

Mit dem Tor zum 1:0 sowie den zwei Vorlagen darf sich der 29-Jährige definitiv „Mann des Spiels“ nennen. Einer, der über die volle Länge eine Top-Performance ablieferte war ebenfalls ein Neuzugang – Christopher Cvetko: „Wir haben uns über den Kampf ins Spiel gezwungen, in Hälfte zwei haben wir es clever, mehr über die Seiten, heruntergespielt.“

Linz hat uns zu Beginn unter Druck gesetzt, doch wir haben zu den richtigen Zeitpunkten getroffen.

Oliver Markoutz

Trainer Robert Micheu schnaufte durch, „denn jeder hat einen Erfolg erwartet. Es war ein glücklicher Sieg, doch in den entscheidenden Phasen waren wir da. Dass es Aktionen gibt, in denen man sich das Leben schwer macht, ist normal, muss aber abgestellt werden“.

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