Die ersten Landesliga-Begegnungen liefen für Aufsteiger Pachern durchwachsen. Nach einem Unentschieden im Auftaktsspiel gegen Allerheiligen musste man sich gegen Bruck unglücklich 2:3 geschlagen geben. Heute (19 Uhr) steht Pachern gegen den Tabellendritten Lebring vor der nächsten Hürde. Brisant wird dieses Duell vor allem auch für Christoph Martschinko, der Lebringer steht das erste Mal als Auswärtsspieler auf dem Lebringer Rasen. „Es ist schon ein komisches Gefühl, gegen Lebring anzutreten“, erklärt der Verteidiger, der unter anderem für Salzburg und Austria Wien kickte. Eigentlich wollte Martschinko seine Karriere beenden, zum Schluss entschied er sich doch noch um: „In Wahrheit wollte ich aufhören, aber dann habe ich mich doch noch umgestimmt und werde noch ein oder zwei Jahre dranhängen.“
Die Vorbereitung gestaltete sich für den Routinier nicht leicht: „Da ich das letzte halbe Jahr, als ich noch bei Lebring war, mit einigen Verletzungen zu kämpfen hatte, habe ich mich im Vorfeld noch ein wenig mehr gequält.“ Auch Trainer Mario Innerhofer-Ambros blickt auf eine schwierige Aufbauphase zurück: „Wir hatten nicht viel Zeit und es gab sehr viele neue Fußballer zu integrieren, was Zeit braucht.“
Viele neue Gesichter verzeichnet auch Gegner Lebring. „Wir haben vermehrt auf junge Spieler gesetzt, hatten insgesamt elf Abgänge und neun Zugänge. Trotzdem ist die Vorbereitung eigentlich sehr positiv verlaufen“, sagt sportlicher Leiter Marco Heil. Auf das Duell mit Pachern sieht Heil seine Mannschaft gut eingestimmt: „Es ist natürlich nie leicht, in den ersten Runden auf einen Aufsteiger zu treffen. Die Stimmung in der gesamten Mannschaft ist aber hervorragend und wir wollen daheim unbedingt drei Punkte holen.“