Das 1:1 der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft am Donnerstag in Linz gegen die Republik Moldau sorgte fünf Tage vor dem Highlight in Solna für einigermaßen Ernüchterung und lieferte Teamchef Ralf Rangnick tatsächlich neue Erkenntnisse – allerdings von der unangenehmen Sorte. Der Deutsche hatte das Duell mit der Nummer 164 der Welt als Qualifying für die Plätze in der Anfangs-Elf gegen Schweden bezeichnet, herauskamen ausschließlich Rückversetzungen. Niemand aus der zweiten Reihe konnte sich für ein Stammleiberl aufdrängen. "Wir haben Aufschlüsse für die Startformation bekommen, aber anders, als ich es mir vorgestellt habe. Ich habe gehofft, dass es mir der eine oder andere schwerer machen wird, doch das war nicht der Fall", gestand Rangnick.