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NationalteamAuch Grbic negativ: ÖFB trainiert erstmals mit vollem Kader

Der Corona-Test von Stürmer-Hoffnung Adrian Grbic war negativ. Damit konnte sich Teamchef Franco Foda auch von seinem dritten Neuling im Mannschaftstraining eine Meinung bilden.

© APA/EXPA/JOHANN GRODER
 

Das österreichische Fußball-Nationalteam hat am Dienstag erstmals vor dem ersten Länderspiel des Jahres am Freitag (20.45 Uhr/live ORF 1) in Norwegen mit seinem vollen Kader trainiert. Auch Frankreich-Legionär Adrian Grbic stand am Abend in Klagenfurt auf dem Platz. Der 24-Jährige hatte am Vortag beim ersten Training noch pausieren müssen, weil sein Coronavirus-Test noch nicht ausgewertet war.

Die Testungen fielen allesamt negativ aus. Trainiert wurde bei Sonnenschein auf dem Hauptfeld des Wörthersee-Stadions, in dem am Montag (20.45 Uhr/live ORF 1) gegen Rumänien vor leeren Rängen auch das erste ÖFB-Heimspiel des Jahres über die Bühne geht. Grbic ist neben Hoffenheim-Jungstar Christoph Baumgartner und Austria-Stürmer Christoph Monschein einer von drei Neulingen im Aufgebot.

Wegen der zahlreichen Ausfälle - neben den Topstars David Alaba und Marko Arnautovic fehlen zum Auftakt der Nations League noch fünf weitere Spieler - macht sich Xaver Schlager keine Sorgen. "Der Kader ist sehr, sehr gut. Wenn jeder alles gibt, haben wir die Qualität, die zwei Spiele zu gewinnen", versicherte der Wolfsburg-Legionär. Jeder Akteur müsse Verantwortung übernehmen, auch die Neulinge. "Wenn einer Angst hat zu spielen, wirst du nicht weit kommen."

Die Vorbereitung ist kurz. Die neue Saison beginnt ungewohnterweise gleich mit einem Länderspiel. "Zeit zum Testen hat man nie wirklich im Nationalteam", meinte Schlager. "Jetzt heißt es gleich funktionieren. Das ist aber nichts Unübliches im Fußball." Er selbst scheint auf allen Mittelfeld-Positionen eine Option. Auf den durch die Absagen besonders dünn besetzen Flügeln hatte der Zentrumsspieler einst bereits in Salzburg ausgeholfen.

Für die Nations League hat sich Schlager den Gruppensieg zum Ziel gesetzt - nicht zuletzt wegen der Hintertür in ein mögliches Play-off um drei Startplätze für die WM 2022 in Katar, die dieser öffnen könnte. "Durch die Nations League hat man eine zweite Chance auf die WM. Für Länder, die nicht wie Deutschland oder Frankreich locker durchmarschieren (durch die Qualifikation), ist das schon wichtig", betonte der 22-Jährige.

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