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InterviewSebastian Prödl über Fußball in Krisenzeiten: "Der Mensch sucht immer Schuldige"

Udinese-Legionär Sebastian Prödl (32) verrät im selbstkritischen Interview, wie er die Zeit in Italien erlebt und welche Ideen er für die Zukunft im Profifußball, den er neu bewertet, hat. Dazu kritisiert der Steirer Wirtschaftsbosse, Österreichs Schnitzelgesellschaft und ärgert sich über so manchen Etikettenschwindel.

Sebastian Prödl
Sebastian Prödl © MISAN HARRIMAN
 

Nach mehreren Wochen in Ihrer steirischen Heimat sind Sie vor einigen Tagen von Udinese nach Italien zurückbeordert worden und befinden sich in Quarantäne. Wie fühlt es sich in einem Land mit diesem immensen Leid an?
SEBASTIAN PRÖDL: Jeder Haushalt hat von der Regierung ein Schreiben und zehn Masken bekommen. Die Menschen dürfen das Haus nur maximal eine Stunde verlassen. Meine Gefühle sind schon sehr gemischt. Auf der einen Seite ist die Freude da, endlich wieder den Beruf ausüben zu können, den ich so liebe. Auf der anderen Seite ist mir schon beim ersten Tunnel auf der Fahrt nach Udine ein bedrückender Vergleich gekommen.

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Danke für Ihr Verständnis.

anonymus21
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Gutes Interview

scheint ein schlauer und reflektierter Kerl zu sein.
Für mich war nach den Tunneln im Kanaltal stets gegenteilige Stimmung, schade dass er es aktuell so düster erleben musste. Alles öffnet sich und die für viele beklemmende Enge der dort auslaufenden Alpen löst sich schlagartig im Nichts auf. Hoffentlich darf man dieses Gefühl alsbald wieder erleben.

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