Steyr - Lafnitz 0:2Dominante Oststeirer siegten durch einen Doppelschlag

Gegen Vorwärts Steyr ließ der SV Lafnitz nichts anbrennen. Durch einen Doppelschlag von Wendler und Bürger setzte sich die Mannschaft von Trainer Philipp Semlic verdient mit 2:0 durch.

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SOCCER - 2.Liga, Steyr vs Lafnitz
Jubel beim SV Lafnitz © GEPA pictures
 

Der SV Lafnitz hat am Sonntag mit einem 2:0-Erfolg bei Vorwärts Steyr in der 25. Runde der Fußball-2. Liga punktemäßig mit dem zweitplatzierten FC Liefering gleichgezogen. Auf Tabellenführer Blau Weiß Linz fehlen fünf Zähler. Alle drei Teams können oder wollen aber nicht in die Bundesliga aufsteigen, darum matchen sich der Vierte Wacker Innsbruck (45) und der Fünfte Austria Klagenfurt (44). Das Duell und Schlagerspiel entschieden die Tiroler am Samstag mit 2:0 für sich.

Offensiv taten sich beide Mannschaft lange Zeit schwer. Lafnitz kontrollierte die Partie nach Belieben, Steyr lauerte zu Hause auf den ein oder anderen Umschaltmoment. Tempo kam erst mit Fortlauf des zweiten Durchgangs ins Spiel der Oststeirer. "Wir hatten in der ersten Hälfte viel Spielkontrolle und Ballbesitz, sind aber nicht so richtig in die letzte Zone gekommen. Das haben wir in der zweiten Hälfte besser gemacht", analysierte Trainer Philipp Semlic.

Denn nach einer Stunde konnten die Lafnitzer ihre Dominanz auch in Tore ummünzen. Zunächst köpfelte Philipp Wendler, der eigentlich schon für einen Austausch vorgesehen war, zum 1:0 ein. Drei Minuten später entschied der neu ins Spiel gekommene Patrick Bürger die Partie dann endgültig mit seinem Treffer zum 2:0-Endstand (63.). "Wir haben nie die Geduld verloren, das hätte im letzten Halbjahr vielleicht noch anders ausgesehen. Heute haben wir den Ball richtig gut laufen gelassen und souverän gewonnen", freute sich Semlic der den Blick bereits auf das nächste Spiel gerichtet hat. Am Freitag waren die Young Violets zu Hause auf den Tabellendritten. "Das wird eine ganz andere Aufgabe. Die Mannschaft hat viele gute Talente und da werden wir vermutlich nicht mehr so viel Ballbesitz haben. Es wird spannend zu sehen sein, wie gut wir unser Spiel adaptieren können."

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