WAC - RapidDie Millionen regnen nur bei einem Sieg

Der WAC braucht heute, 17 Uhr, gegen Rapid unbedingt einen Dreier und zusätzlich Schützenhilfe von Salzburg.

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© (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Mario Kneisl)
 

Im Vorjahr belohnte sich der WAC für eine starke Saison, gewann am letzten Spieltag gegen Sturm Graz mit 2:1 und spielte erstmals in der Europa-League-Gruppenphase. Unglaublich, aber wahr. Heute können die Wolfsberger diese Sensation tatsächlich wiederholen.

Was ist dafür nötig?

Die Wölfe müssen den LASK in der Tabelle überholen und Dritter werden. Das gelingt nur mit einem Sieg gegen Rapid und einem gleichzeitigen Punkteverlust der Linzer zu Hause gegen Salzburg.

Eine bessere Ausgangsposition verhinderte das 3:3 am Donnerstag in Hartberg. „Direkt nach dem Spiel waren die Spieler schon geknickt“, erzählte Trainer Ferdinand Feldhofer. Für den die Ausgangslage aber keine schlechte ist. „Wir haben das kurz angesprochen und abgehakt.“

Wir haben uns ja das Ziel gesetzt, dass wir im Finale noch eine Chance auf Platz drei haben wollen – und die haben wir.

Ferdinand Feldhofer, WAC-Trainer

Dass die Luft bei Rapid draußen sein könnte oder der „Vize“ mit einer starken Rotation kommen könnte, darüber zerbricht er sich nicht den Kopf: „Die Überlegung gibt es nicht, das ist alles reine Spekulation.“
Das Torverhältnis spräche bei Punktegleichheit wohl für den LASK. Ein Remis gegen Rapid wird für die Kärntner also zu wenig sein. „Wir wissen, was wir heute zu tun haben.“

Rapid will Spiel ernst nehmen

Rapid, das nach wie vor zahlreiche verletzte Spieler vorgeben muss, gelobte, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. „Wir werden das Spiel sicher ernst nehmen, denn als Rapidler willst du sowieso jede Partie gewinnen“, betonte Kapitän Stefan Schwab.

Die aktuelle Saisonbilanz spricht bei zwei Remis und einem Sieg von Grün-Weiß leicht für Rapid. Andererseits hat der WAC daheim in 14 Spielen gegen die Hütteldorfer nur ein Mal, im Jahr 2015, verloren.

Mindestens fünf Millionen Euro

Was Platz drei für den Verein finanziell bedeuten würde, ist schon vom Herbst bekannt: Startgeld, TV-Geld, Punkteprämie und Zuschauereinnahmen spülen mindestens fünf Millionen Euro in die Kassen.

Wie in der Vorsaison gäbe es wieder die Chance auf attraktive Gegner, wie voraussichtlich Manchester United, Arsenal, Roma, Napoli oder AC Milan. Und im Gegensatz zu 2019 steht im Wörthersee-Stadion heuer kein Wald, könnte der WAC seine Heimspiele statt in Graz in Klagenfurt austragen.

Ob es mit Platz drei geklappt hat, werden wir heute gegen 19 Uhr wissen.

 

Kommentare (4)
EhEgal
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yessss sie habens geschafft

gratulation an den WAC!!!

tecmen15
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Schande die KLZ, wo ist eure Leistung?

Was ist bei euch live?

GordonKelz
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Würde mich und viele andere....

...zwar freuen...doch die angesagten
" DREIER " einzufahren, ist meist das schwierigste??!!
Gordon

Amadeus005
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Zuschauereinnahmen 2020

Wird’s wohl nicht spielen. Leider