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Vor Innsbruck - WACOhne Liendl und Leitgeb gegen Wacker

Der WAC gastiert heute (19) im Achtelfinale des UNIQA-ÖFB-Cups bei Wacker Innsbruck. Die wichtigsten Antworten vor dem Duell.

Christopher Wernitznig wird heute mit dem WAC gegen seinen Ex-Klub Innsbruck spielen © Gepa
 

1. Ist der WAC optimal auf Wacker Innsbruck vorbereitet?

Selbstverständlich. Trainer Gerhard Struber spricht von „einem spielerisch starken, jungen Team, das im Ballbesitz einen klaren Plan hat“. Struber kennt Wacker genau, hat er doch bis vergangene Woche gemeinsam mit Innsbruck-Coach Thomas Grumser die UEFA-Trainer-Pro-Lizenz absolviert. „Für Wacker ist es das Spiel des Jahres. Wir erwarten einen aktiven Gegner, der uns richtig anpressen wird.“

2. Gibt es WAC-Spieler mit Innsbruck-Vergangenheit?

Ja, sogar drei! Dominik Baumgartner wird aber wegen eines Menikusrisses fehlen. Stefan Peric sitzt auf der Bank. Christopher Wernitznig hingegen wird in der Startelf stehen.

3. Wird Struber wieder rotieren?

Ja. Der Trainer gönnt seinen zentralen Spielern Michael Liendl und Mario Leitgeb eine Pause. Ihren Part werden Sven Sprangler und Marcel Ritzmaier übernehmen. Ebenfalls in der Raute soll neben Wernitznig auch Anderson Niangbo agieren. Lukas Schmitz setzt ebenfalls aus. Statt ihm spielt Stefan Gölles. Im Angriff setzt Struber auf Alex Schmidt und Shon Weissman.

4. Der Oktober verlief nicht ideal. Nur ein Sieg, drei Remis, eine Niederlage. Wie erging es dabei den Stürmern?

Nicht gut. In den fünf Spielen gegen Rom (1:1), St. Pölten (4:0), Rapid (1:1), Basaksehir (0:1) und Admira (2:2) gingen lediglich zwei Tore auf das Konto eines Stürmers. Shon Weissman traf gegen St. Pölten doppelt. Anderson Niangbo, Marc Schmerböck und Alexander Schmidt gingen im Oktober leer aus. Schmerböck hat bisher nur im Cup getroffen (zwei Mal gegen den SAK, ein Mal gegen ATSV Wolfsberg). Schmidt wartet überhaupt noch auf sein erstes Saisontor.

5. Wirkt sich die Mehrfachbelastung auf die körperliche Verfassung aus?

Überhaupt nicht. Null Komma null. Die Spieler sind körperlich topfit, gehen in jeder Partie bis zum Schluss höchstes Tempo. Sehr wohl ist aber eine mentale Müdigkeit spürbar. Wie beim 2:2 zu Hause gegen die Admira, als in der Schlussphase mehrere Konter nicht richtig fertig gespielt, im Strafraum zu spät bzw. die falschen Entscheidungen getroffen wurden. Bei Weissman kommt hinzu, dass die Spielerberater die Jagd auf ihn eröffnet haben, ihm regelrecht die Tür einrennen.

6. Der WAC spielt im Cup kaum zu Hause. Vor- oder Nachteil?

Blickt man auf die Ergebnisse des WAC, seit er in der Bundesliga spielt, eher ein Vorteil. Die Bilanz auswärts ist klar positiv: 17 Spiele, 14 Siege, nur 3 Niederlagen. Daheim schaut’s anders aus: 7 Spiele, 3 Siege, aber 4 Niederlagen.

Der WAC im ÖFB-Cup

2019/20 – noch im Bewerb
1. Runde: SAK (a) 9:0
2. Runde: ATSV Wolfsberg (a) 6:0

2018/19 - Achtelfinale
1. Runde: Gurten (a) 2:1
2. Runde: Austria Klagenfurt (h) 4:0
3. Runde: Rapid (h) 0:3

2017/18 - Achtelfinale
1. Runde: Mannsdorf (a) 2:1
2. Runde: Gleisdorf (a) 2:1
Achtelfinale: Wimpassing (a) 0:1

2016/17 – 1. Runde
1. Runde: Ebreichsdorf (a) 0:1

2015/16 – 2. Runde
1. Runde: Köttmannsdorf (a) 6:0
2. Runde: Ried (a) 3:5 i.E.

2014/15 – Halbfinale
1. Runde: Weiz (a) 4:2
2. Runde: Ried (a) 1:0
Achtelfinale: Wr. Neustadt (h) 3:2
Viertelfinale: Rapid (h) 2:1
Halbfinale: Austria Wien (h) 0:3

2013/14 – Viertelfinale
1. Runde: Schwaz (a) 3:0
2. Runde: Pinkafeld (a) 4:1
Achtelfinale: Pasching (a) 4:2 i.E.
Viertelfinale: Salzburg (h) 0:6

2012/13 – Viertelfinale
1. Runde: Ostbahn XI (a) 8:1
2. Runde: GAK (a) 6:0
Achtelfinale: FC Lustenau (a) 2:1
Viertelfinale: Austria Wien (h) 1:2

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