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Hartberg im Europacup-Kampf"Träumen ist nie verboten"

Nach dem 1:0 in Wien Hütteldorf sind die Europacupplätze drei und vier wieder möglich. In Hartberg will man das richtig einordnen und am Boden bleiben, wenngleich der Traum von Europa langsam Einzug hält.

SOCCER - BL, Rapid vs Hartberg
© GEPA pictures
 

Mit einem 1:0 durch Goldtorschütze Dario Tadic hat sich Hartberg bei Rapid für das 0:1 daheim revanchiert und schnuppert in Richtung der Plätze drei und vier. "Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft, sie hat für den Sieg alles investiert. Wir sind in Führung gegangen und es ist zu unseren Gunsten ausgegangen. Also genau spiegelverkehrt zur Partie daheim, wo Rapid in Führung ging und es über die Zeit brachte", war Trainer Markus Schopp hochzufrieden. 

Auch wenn man spielerisch teilweise sogar am Mittwoch besser gewesen wäre, "sind wir diesmal aus der Comfort-Zone heraus und in die entscheidende Zone vor dem Tor gegangen. Dahin, wo es weh tut", sagte Schopp. Es war zudem der dritte Sieg in dieser Meistergruppe, alle feierte man auswärts. "Wir spielen bald nur mehr auswärts", lachte Schopp und fügte an: "Wenn uns vorher jemand gesagt hätte, dass wir überhaupt neun Punkte holen, hätte man es kaum glauben wollen. Im Grunddurchgang gab es gegen diese Mannschaften ja nur sechs Zähler für uns. Und jetzt haben wir hinter Rapid und Salzburg die meisten Punkte geholt. Wir wollen jetzt echt nicht Sechster werden, das hätten wir uns nicht verdient."

Darf man also von Europa träumen? "Wir müssen aber die Füße am Boden halten, so sind wir erfolgreich. Aber wenn es am Ende passieren sollte, würden wir nicht 'nein' sagen. Träumen ist nie verboten, jeder träumt vom Höchsten und in unserem Geschäft ist das halt der Europacup", sagt der Trainer.

Enttäuschung in Hütteldorf

Sein Pendant, Didi Kühbauer, war "so kurz nach dem Spiel richtig enttäuscht. Es war ein klassischer Selbstfaller. Wir hätten die Partie mit unserer Vielzahl an Chancen schon in der ersten oder früh in der zweiten Halbzeit entscheiden können. Wir haben jetzt zweimal gegen Hartberg zu wenige Tore gemacht, einmal hat es trotzdem gereicht, diesmal nicht."

Mit einem Sieg wäre Rapid nur mehr drei Punkte hinter Salzburg gelegen, einen Meisterschafts-Showdown hätte es am Mittwoch in Hütteldorf geben können. Jetzt ist man sechs Zähler hinten. "Gesamtgesehen ist Salzburg für mich das beste Team und Titelkandidat Nummer eins. Wir wollen aber versuchen, diese Partie zu gewinnen", stieg Kühbauer verbal nicht mehr in die Meisterschaftsdiskussion ein.

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