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Hartberg - Austria 2:2Andreas Lienhart: "Wir müssen das dringend abstellen"

Hartberg punktete gegen Austria Wien. Den Steirern war bewusst, dass gegen die Wiener mehr drinnen war.

Hartbergs Andreas Lienhart fand nach dem Remis gegen die Austria kritische Worte
Hartbergs Andreas Lienhart fand nach dem Remis gegen die Austria kritische Worte © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Der TSV Hartberg bleibt auch im dritten Heimspiel der noch jungen Bundesligasaison ohne Niederlage und holt beim 2:2 gegen die Wiener Austria einen Punkt. Rajko Rep war aufseiten der Hartberger der Mann des Spiels und erzielte das Führungstor mit einem präzisen Schuss kurz vor dem Pausenpfiff.

Die Austria unter Ex-Hartberg-Trainer Christian Ilzer drehte durch ein Eigentor von Christian Klem (51.) und Christoph Monschein (67.) die Partie, weil aber Florian Klein ebenfalls den Ball in das Eigentor bugsiert hat (81.), gab es eine Punkteteilung - und niemand wusste erst so recht, ob er sich darüber freuen soll. "Gemischte Gefühle" hatte etwa Klem, "wir haben das Spiel in der zweiten Hälfte aus der Hand gegeben und gegen den Ball nicht gut gearbeitet." Auch Andreas Lienhart fand kritische Worte für die gesamte Mannschaft: "Wie in Altach sind wir schlecht aus der Kabine zurückgekommen, haben keinen Druck auf den Ballführenden gehabt. Wir haben 20 Minuten verschlafen, das passiert uns jetzt schon zum zweiten Mal. Wir müssen das dringend abstellen."

Schopp: "Wäre mehr drinnen gewesen"

Erst mit dem umstrittenen Platzverweis von Austrias Erik Palmer-Brown (75.) sei seine Mannschaft mutig geworden, sagte Hartberg-Trainer Markus Schopp, der aber auch Lob aussprach. Aufgrund der Erwartungshaltung sei das Spiel kein leichtes gewesen, es wurde "schon davon gesprochen, dass man gegen die Austria punkten sollte. Die Mannschaft ist damit aber sehr gut umgegangen." Sein Fazit: "Gegen die Austria zu punkten, ist kein Nachteil, es wäre aber mehr drinnen gewesen."

Austria-Trainer Christian Ilzer sah eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft: "Es war eine klare Verbesserung in der Körpersprache, wir waren aggressiver, beweglicher in der Offensive und haben auch einen Pausenrückstand gedreht - und das gegen einen Gegner, der auch ein gutes Fußballspiel gemacht hat." Schließlich erkannte auch er an, dass es Austria-Tormann Ivan Lucic zu verdanken war, dass sein Team noch mit einem Punkt die Heimreise antreten durfte.

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