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Stimmen zum Sturm-SiegIlzer: "Wir sind derzeit über unseren Erwartungen unterwegs"

Sturm bestätigte auch bei der Wiener Austria den derzeitigen Aufwärtstrend. Gegen seinen Ex-Klub feierte die Mannschaft von Trainer Christian Ilzer einen ungefährderten 4:0-Sieg. Die Freude darüber war groß.

Zwei Trainer, zwei Gesichter
Zwei Trainer, zwei Gesichter © (c) APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)
 

Es läuft einfach beim Sk Sturm. Das 4:0 bei der Wiener Austria war der vierte Pflichtspielsieg in Serie. Zum fünften Mal spielte man in dieser Saison zu Null und in der Liga kletterten die Grazervorübergehend auf den dritten Platz. Dementsprechend zufrieden war Trainer Christian Ilzer bei seiner Rückkehr in die Generali-Arena. "Dieser Sieg war enorm wichtig und es fühlt sich einfach richtig gut an", sagte er nach Abpfiff. Für ihn war der Ausschluss von Dominik Fitz in Minute 68 der entscheidende Moment in der Partie. "Bis dahin war das Spiel ausgeglichen. Jörg (Anm.: Siebenhandl) hat uns ein paar Mal gerettet. Es war bis zur Roten Karte lange ein Spiel auf Messers Schneide."

Vor allem die Reaktion auf den Ausschluss imponierte Ilzer. "Meine Mannschaft hat überragend reagiert und die Austria gleich mit zwei schnellen Toren bestraft. Mit unseren Wechseln haben wir dann noch mehr Energie in das Spiel gebracht." Etwa in Form von Bekim Balaj, der in der Nachspielzeit den Endstand von 4:0 herstellte. Für Ilzer auch in dieser Höhe völlig "verdient". "Der Schlüssel zu solchen Siegen ist die Kontrolle über das Spiel. Wir haben alles im Griff und können dann im entscheidenden Moment eiskalt zuschlagen. Ich weiß, dass wir derzeit über den Erwartungen unterwegs sind. Wir werden aber weiterhin arbeiten und uns ständig verbessern. Es gibt noch genug Arbeit aber es macht derzeit einfach großen Spaß."


Weniger Spaß dürfte die Arbeit derzeit Peter Stöger machen. Der Austria-Coach wartet seit sechs Bundesligaspielen auf einen Sieg. "Bis zum Ausschluss war ich eigentlich zufrieden. Ich meine sogar, dass es eines der besseren Spiele von uns war." Aufgrund der derzeitigen Situation sei die Reaktion auf den Rückstand nicht überraschend gewesen. "Es ist klar, das uns dann die Konsequenz und das Vertrauen gefehlt hat. Der Lernzprozess dauert einfach etwas länger, als wir alle gedacht hätten."

 

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