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Nach Röcher-DealDer SK Sturm und seine Rückholaktionen

Thorsten Röcher kehrt auf Leihbasis zurück zum SK Sturm Graz. Der Deal mit dem Flügelflitzer ist nicht die erste Rückholaktion der Blackies. Immer wieder wurden alte Bekannte zurück nach Liebenau geholt.

 

Die Rückkehr von Thorsten Röcher ins Trikot vom SK Sturm Graz ist perfekt. Nach einer Saison beim deutschen Zweitligisten FC Ingoldstadt geht der 28-Jährige kommende Spielzeit wieder in Graz auf Torejagd. Nicht zum ersten Mal kehrt ein ehemaliger Sturm-Kicker zurück.

Jakob Jantscher

Er war einst Sturms Versprechen für die Zukunft. Von der Sturm-Jugend hochgezogen begeisterte Jantscher schon mit 18 Jahren die Fans. Das Talent des Offensivspielers blieb aber auch der Konkurrenz nicht verborgen. Nach drei Jahren bei der Kampfmannschaft vom SK Sturm wechselte Jantscher für 1,3 Millionen Euro im Sommer 2010 zu Red Bull Salzburg. Von den Mozartstädtern zog es Jantscher über Dinamo Moskau, NEC Nijmegen, dem FC Luzern zu Caykur Rizespor in die Türkei. Als Jantschers Vertrag in der Türkei auslief, schaltete sich Günther Kreissl ein. Nach nur einem Monat in der Vereinslosigkeit kehrte Jakob Jantscher zurücknach Graz. Seither gelangen dem mittlerweile 30-Jährigen drei Tore in 31 Partien.  

Daniel Beichler

Ebenfalls als großes Talent gehandelt sorgte Daniel Beichler in Graz für Furore. Von 2007 bis 2010 überzeugte Beichler mit starken Leistungen und 21 Toren. Das aus dem jungen Stürmer ein großer Fußballer werden könnte, entging auch dem Ausland nicht. So wechselte Beichler 2010 für 650.000 Euro in die zweite deutsche Bundesliga zu Hertha BSC Berlin. Bei den Hauptstädtern konnte sich Beichler allerdings nie durchsetzen, wurde oft verliehen (u.a. auch an Ried) und konnte nie seine Klasse beweisen. Im Jahr 2013 holte Sturm Beichler dann absölefrei zurück nach Graz. Nach 13 Toren in 54 Partien während seiner zweiten Zeit bei Sturm wechselte Beichler für 500.000 Euro zum St. Pölten, wo er geplagt von Verletzungen 2017 seine Karriere beendete.

Mario Haas

Die Aufregung in Liebenau war groß, als Mario Haas nach der gewonnenen Meisterschaft den SK Sturm in Richtung Straßburg verließ. Für 3,12 Milllionen Euro wechselte der Stürmer nach Frankreich, nur um zwei Jahre später für 1,5 Millionen Euro wieder nach Graz zurückzukommen. Vier Jahre sollte es Haas in Graz halten, ehe er abermals Abschied nahm. Der japanische Klub JEF United Chiba kaufte den Bomber für 350.000 Euro. Neuerlich wurde Haas in der Fremde nucht glücklich, nach 48 Spielen und elf Toren in Asien zog es ihm zurück in die Steiermark. Sechs Jahre blieb Haas noch beim SK Sturm, ehe er 2013 seine Karriere beendete. Mittlerweile ist der 44-Jährige ins Trainergeschäft eingestiegen und sucht derzeit einen Verein.

Jürgen Säumel

189 mal stand Jürgen Säumel für den SK Sturm am Feld. Von 2001 bis 2008 war der Kärntner für die Steirer erstmals im Einsatz, daraufhin verschlug es Säumel nach Italien, Der FC Turin holte sich den damaligen Nationalspieler für drei Jahre. Nach eingien Leih-Tranfers innerhalb Italiens wechselte Säumel 2011 zum MSV Duisburg nach Deutschland. Dort hielt es Säumel aber gerade einmal sieben Monate, denn bereits August 2011 kehrte der Mittelfeldspieler nach Graz zurück. Zurück in Schwarz-Weiß konnte Säumel jedoch nie mehr an vergangene Leistungen anknüpfen und so folgte 2013 die Trennung vom SK Sturm. Nach drei Monaten in denen Säumel vereinslos war, kam er bei Wiener Neustadt unter. Von den Niederösterrreichern wechselte Säumel 2014 zu Wacker Innsbruck, wo der heute 34-Jährige 2017 die Fußballschuhe an den Nagel gehängt hatte.  

Marko Stankovic

Im Jahr 2007 wechselte der damals 21-jährige Marko Stankovic vom DSV Leoben nach Graz zum SK Sturm. Mit 13 Scorerpunkten in 35 Partien war Stankovic´erste Saison bei den Grazern durchaus gelungen. 2009 gingen der Oberösterreicher und die Steirer dann erstmals getrennte Wege. Der italienische Klub US Triestina holte den Spielmacher. Nach eineinhalb Jahren kehrte Stankovic zurück nach Österreich. Ablösefrei wechselte Stankovic zur Wiener Austria, mit der er die österreichischer Meister wurde und sich für die Champions League qualifizierte. Nach vier Jahren in Violett zog es Stankovic wieder nach Graz. In 53 Partien gelangen Stankovic dann jedoch nur noch sieben Tore. Einen Wechsel von Sturm nach Ried folgte ein Transfer nach Indien zu FC Pune City, wo der 33-Jährige heute noch aktiv ist. 

 

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