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Nach BecherwurfDas ist die Strafe für Sturm Graz

Nach dem Skandal im Heimspiel gegen Larnaka in der Europa-League-Qualifikation mit dem durch einen Becherwurf verletzten Schiedsrichter-Assistenten erreichte Sturm am heutigen Freitag das Urteil der UEFA.

FUSSBALL EUROPA LEAGUE QUALIFIKATION: SK PUNTIGAMER STURM GRAZ - AEK LARNAKA
Der verletzte Schiedsrichter-Assistent © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Unerfreuliche Nachrichten für Sturm Graz: Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat nach dem Becherwurf beim Qualifikations-Hinspiel der Fußball-Europa-League zwischen Sturm und Larnaka (0:2) wie erwartet hart durchgegriffen. Die Steirer müssen wegen des Vorfalls, der einen Schiedsrichter verletzt hatte, das nächste Europacup-Heimspiel ohne Zuschauer bestreiten und 30.000 Euro Geldstrafe zahlen.

Österreichs Vizemeister steht zudem für zwei Jahre unter Beobachtung. "Sollte in dieser Zeit etwas passieren, dann werden wir ein weiteres Geisterspiel bekommen", erklärte Sturms Geschäftsführer Wirtschaft Thomas Tebbich am Freitag. Die Steirer prüfen derzeit noch einen möglichen Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS, um Berufung einzulegen.

Die Entscheidung der Kontroll- und Disziplinarkammer der UEFA wurde am Donnerstagabend in Nyon im Beisein der Sturm-Verantwortlichen kommuniziert. Sie entsprach allerdings nicht der vom zuständigen Disziplin-Inspektor bereits am 19. September (nicht öffentlich) geforderten Höchststrafe. Dieser hatte laut Tebbich "drei gewichtige" Empfehlungen abgegeben: "Er hatte eine 100.000 Euro Strafe gefordert, ein Spiel hinter verschlossenen Türen und zwei Jahre unter Beobachtung. Und falls in diesen zwei Jahren etwas passiert wäre, den Ausschluss für alle internationalen Bewerbe für zwei Jahre."

Becherwurf forderte 40-minütige Unterbrechung

Der Täter war bereits unmittelbar nach dem folgenschweren Wurf am 9. August identifiziert worden und ist mittlerweile zu drei Monaten unbedingter Haft verurteilt worden. Der Hartplastikbecher des 34-Jährigen hatte einen Schiedsrichter-Assistenten am Kopf getroffen. Der Unparteiische lag kurzzeitig blutend auf dem Rasen. Das Spiel konnte nach einer 40-minütigen Unterbrechung schließlich fertig gespielt werden.

Kommentare (8)
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Bertl1970
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Sturm international

Wenn man den momentanen Tabellenrang des SK Sturm hernimmt,so brauchen sich die Verantwortlichen keine Sorgen machen ob sie in einem internationalen Bewerb spielen können.Ich zähle absichtlich keine Resultate von heurigen Bewerben auf....

Lodengrün
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Da habe ich schon geschaut

Der Betrag ist für mich zu hoch zumal so einen Besucher du immer haben kannst. Und mit dem Geisterspiel entgeht dir nochmals eine Stange Geld. Die haben wohl die deutsche oder englische Liga im Fokus gehabt,

Lodengrün
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Kann

mir einmal jemand schreiben was an dem Gesagten nicht passt Rotstrichler. Nicht nur drücken, auch begründen.

sphinx 777
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Hoffentlich ein Einzelfall

Die Strafe ist meiner Meinung nach etwas überzogen, da es sich um einen Einzelgänger handelte, der Täter sofort überführt wurde und dieser bereits gerichtlich seine Strafe erhalten hat .Es ist nur zu hoffen dass der Verein in Zukunft durch solche Idioten nicht noch mehr bei der UEFA in Verruf kommt, leider kann man solche Vorfälle auch bei bester Kontrolle nicht vermeiden.

A6TLUK0I30K939HI
4
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Zu deinem Kommentar :"Die Strafe ist meiner Meinung nach etwas überzogen"

Es müssen Strafen mit Abschreckungspotential sein da gewisse Personen welche solchen Unfrieden stiften und Taten tätigen nicht am Fußballplatz verloren haben.

Für den Verein ist es natürlich ein herber Schlag, die sogenannten Fans sollte der Verein in den Griff bekommen, es sind ja nicht immer Einzeltäter sondern im Regelfall Gruppen die Radau machen, da gehören die Fanklubs mal in die Zange genommen welch aggressive Fans dort ihr Unwesen treiben.

Der sonst schöne Fußballsport wird durch solch Geschehnisse immer teurer werden und das ist den aggressiven zuzuschreiben da immer mehr Sicherheitspersonal benötigt wird, gleicht nahezu schon kriegsähnlichen Festungen und das hat mit Sport nichts mehr zu tun.

DK1976
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ein hinter den Ohren sehr grüner geerdeter Steirer...

...musst Du sein, und noch dazu ziemlich naiv.
Abschreckungspotenzial? Für wen? Den Verein? Denn diese Strafe bezieht sich ausschließlich auf den Verein und nicht den "Täter" an sich, also wer sollte bitte deiner Meinung nach damit abgeschreckt werden? Der Herr Jauk oder der Herr Kreissl?
Man müsste den Täter dementsprechend bestrafen um eine abschreckende Wirkung zu erzielen, aber die Gesetze lassen dies nicht zu, bzw. nur zu einem gewissen Grad zu.
Und wieso sollte man den Fanclub des SK Sturm in die Zange nehmen wenn eine Person aus dem Familiensektor eine "Idee" hat...?
Außerdem scheint mir dass Du noch sehr jung sein musst, denn anscheinend ist Dir nicht bekannt wie es noch in den 80.ern und auch noch 90.ern in den europäischen Stadien zugegangen ist. Regelmäßig gab es Tote und Verletzte, denk dabei an das HeyselDrama 85, Ausschreitungen, Kämpfe in und rund um den Stadien. Heute sind Familien mit Kleinkindern auf den Rängen - unvorstellbar noch vor 20-30 Jahren, daher kann ich Deinen Komm nicht ganz nachvollziehen aber ok.
Einfach mal googlen oder Youtuben - Football in den 80.ern!
Dagegen sind Fußballspiele von heute Kindergeburtstage, natürlich mit Ausnahmen wohlgemerkt!

Lodengrün
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Durch

Strafen hat man noch nie etwas beseitigt wie uns die Vergangenheit lehrt.

BB1R1YT1HR73YMH8
3
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Na hoffentlich ...

.... haben sie bald Gelegenheit, das Spiel auszutragen!