Auch Tage nach dem eingefahrenen Meistertitel herrscht in Graz noch Jubelstimmung. Der SK Sturm krönte sich zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte zum österreichischen Fußball-Meister, die Bilder des Herzschlagfinales sind noch immer präsent. Eines dieser Bilder ist ein durchnässter Marko Stankovic, der von den Grazer Fußballern mit Bier übergossen wurde. Der 39-Jährige war am letzten Spieltag in Liebenau als Sky-Reporter im Einsatz und nahm die „Dusche“ deshalb in Kauf. Bereits 2024 spielten sich ähnliche Szenen ab.

In der TV-Sendung „Sport & Talk aus dem Hangar 7“ sprach Stankovic auf ServusTV über die Aktion und erklärte mit einem Augenzwinkern: „Das ist der Nachteil, wenn man bei seinem Ex-Verein gut ankommt. Der Innenverteidiger bleibt trocken, der Field-Reporter wird übergossen.“ Der Steirer fieberte in den 90 Minuten mit und war begeistert von der Spannung in der Liga. „Nach dem Tor von Böving dachte man, dass man es geschafft hat. Nach dem 1:1 war es ganz still im Stadion. Säumel ging herum, wie ein Tiger im Käfig. Mit dem dritten Innenverteidiger haben alle gespürt, dass sie es geschafft haben.“

Stankovic lobte Säumel

Von 2014 bis 2017 spielte Stankovic für den SK Sturm, hat den Verein seither nicht aus den Augen verloren. Der Meistertitel sei in dieser Saison vor allem aufgrund der schwierigen Vorzeichen eine echte Sensation. Lob gab es vor allem für Trainer Jürgen Säumel. „Er hat es nahtlos weitergeführt. Er war intelligent, es weiterzumachen, was Schicker und Ilzer hinterlassen haben. Im Winter war die Transferpolitik nicht das Gelbe vom Ei, sie haben ohne Stürmer gespielt. Säumel ist ruhig geblieben. Es hat gerade noch gereicht.“