Aufatmen beim GAK! Die Grazer feiern in der Qualifikationsgruppe vor 5210 Zuschauern einen 1:0-Heimsieg im Kellerduell mit Altach und geben die Rote Laterne damit wieder an das Team aus dem Ländle ab. Für Trainer Ferdinand Feldhofer war es der erste Sieg seit seinem Amtsantritt, für den GAK der erste volle Erfolg seit dem Frühjahrsauftakt Anfang Februar – damals in Altach.

Die beiden Teams neutralisierten sich bei herrlichem Frühjahrs-Wetter in den ersten 45 Minuten weitestgehend. Altach agierte ein wenig aktiver, tat sich jedoch gegen die kompakte GAK-Defensive schwer. Die Rotjacken wiederum liefen immer wieder aggressiv an und kämpften sich so immer besser ins Spiel.

Als die Vorarlberger die rote Hintermannschaft in Minute 21 ein Mal schlecht aussehen ließen, bewahrte Tormann Florian Wiegele die Hausherren mit einer guten Parade gegen Dijon Kameri vor dem Rückstand.

Maderner verwertet ersten Elfmeter der Saison

Dies machte sich in Minute 34 mit dem Führungstreffer zum 1:0 durch Daniel Maderner bezahlt. Das Tor resultierte – man glaubt es kaum – aus einem Elfmeter. Zuvor war der GAK der einzige Bundesligist, der in dieser Spielzeit noch keinen Strafstoß zugesprochen bekommen hatte. Während der Stürmer souverän verwertete, ärgerten sich die Gäste über die Entscheidung nach einem Duell zwischen Mike Steven Bähre und Milos Jovicic, die jedoch der VAR-Überprüfung standhielt.

Der GAK musste übrigens über ein Jahr auf einen Elfmeter warten, letztmals bekamen die Grazer in der 2. Liga am 15. März 2024 gegen Lafnitz einen Penalty zugesprochen, auch damals verwertete Maderner.

Wiegele rettet Sieg

Altach kam druckvoller aus der Pause, tat sich jedoch weiter schwer, konkrete Chancen zu kreieren. In Minute 55 setzte Ex-GAK-Verteidiger Paul Koller einen Kopfball knapp neben das Tor. So plätscherte die Partie lange Zeit dahin, ehe ein Abschluss des eingewechselten Laszlo Kleinheisler in Minute 79 die Vorentscheidung hätte bedeuten können, doch Tormann Dejan Stojanovic parierte. Defensiv ließ der GAK in der verbleibenden Spielzeit nichts mehr anbrennen, weil Wiegele in der Nachspielzeit einen Schuss von Ousmane Diawara großartige entschärfte.

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