Mit der Nullnummer gegen WSG Tirol zum Auftakt der Qualifikationsgruppe kann man beim GAK ganz gut leben. Der allgemeine Tenor ist positiv. Milos Jovicic sagte nach dem Spiel. „Es war eine spielstarke Partie von uns, wenn man es mit den letzten Spielen vergleicht, in denen wir den Ball wenig hatten. Wir haben uns mehr getraut und es hat nicht schlecht ausgeschaut. Einige Chancen haben wir herausgespielt, schade, dass wir die drei Punkte nicht geholt haben. Aber auf dem können wir aufbauen.“ Und auch der wieder in die Startelf zurückgekehrte Martin Kreuzriegler war mit der Vorstellung zufrieden: „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, uns aber leider nicht belohnt. Wir hatten gute Ballstafetten, sind oft vor das gegnerische Tor gekommen. Wir sind hinter die Linien gekommen. Alles in allem können wir darauf aufbauen.“

Daniel Maderner, der im nächsten Spiel gegen den LASK gelb-gesperrt ist, hat zwar nicht getroffen, aber wild gerackert. „Man hat gesehen, wie wir jetzt Fußball spielen wollen. Eigentlich hat nur der Lucky Punch gefehlt, denn Torchancen hatten wir genug. Wir nehmen den Punkt gerne, aber ein bisschen weh tut es schon. Denn wenn du in so einem Spiel das erste Tor machst, gewinnst du es ziemlich sicher.“

„Er hat frischen Wind gebracht“

Dass man wieder einmal zu null gespielt hat, freut Petar Filipovic. „Wir waren ein Stück näher dran an den drei Punkten, hatten mit dem Stangenschuss von der WSG aber auch Glück gehabt. Gut, dass wir die Null gehalten haben. Wenn wir jetzt die Chancen noch in Tore ummünzen, dann passt das. Wir können auf die Leistung aufbauen“, sagte der Verteidiger.

Dass ein neuer Trainer immer einen gewissen Einfluss auf eine Mannschaft hat, steht fest. Wie sehr ist die Handschrift von Ferdinand Feldhofer bereits zu spüren? Filipovic: „Er hat frischen Wind reingebracht, die Spieler haben Spaß gehabt in dieser Woche. Wir haben klare Vorgaben und Ziele und sind auf einem guten Weg.“

Für Florian Wiegele war auch unter Rene Poms nicht alles schlecht. Mit Feldhofer habe man „Kleinigkeiten geändert. Das energiereiche Spiel gegen den Ball haben wir beibehalten. In der Offensive und beim Anlaufen haben wir ein paar Anpassungen gemacht“, erklärte der Tormann.

Feldhofer selbst war einigermaßen zufrieden mit der Vorstellung seiner Spieler. „Wir haben einiges umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Das Spiel hat mir aber auch viele Aufschlüsse gebracht.“, sagte der 45-Jährige.