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Admira-Trainer Geyer in der Kritik: "Was zum Geyer ist hier los!?"

Nach der fünften Niederlage in sechs Fußball-Bundesliga-Runden wächst der Druck auf Admira-Trainer Reiner Geyer.

Reiner Geyer
Reiner Geyer durchlebt harte Zeiten © APA/KRUGFOTO
 

Das 1:3 zuhause gegen den direkten Tabellenkonkurrenten Mattersburg brachte dem Deutschen Pfiffe und "Geyer Raus"-Rufe ein. Ob er im nächsten Spiel nach der Länderspielpause in Wattens noch auf der Trainerbank des Tabellenletzten sitzen werde, konnte er nicht bejahen.

"Das hört der Geyer nicht gern und das hört kein Trainer gern", sagte Reiner Geyer, angesprochen auf die Kritik an seiner Person. Die Admira-Fans verdeutlichten ihren Ärger auch mit einem Transparent mit der Aufschrift "Was zum Geyer ist hier los!?" Der Trainer zeigte grundsätzlich Verständnis. "Ich verstehe, dass die Fans nach sechs Runden mit nur einem Punkt unzufrieden sind. Dass sie da meinen Namen rufen, kann ich nachvollziehen. Ich bin schließlich als Trainer verantwortlich."

Seit Geyer am 29. Oktober des Vorjahres Ernst Baumeister als Trainer ablöste haben die Südstädter nur sechs von 26 Ligaspielen gewonnen. Der bisher letzte volle Erfolg datiert vom 18. Mai, als man beim 3:2 gegen Wacker Innsbruck den Klassenerhalt fixierte.

Abgänge von Schlüsselspielern, die bei der Admira auf der Tagesordnung stehen, machen dem 55-Jährigen das Arbeiten nicht einfach. Am Samstag fehlte auch das Schiedsrichter-Glück. Die Gelb-Rote Karte gegen Roman Kerschbaum (56. Minute) war hart, das Mattersburger 1:0 sogar regelwidrig. Fabian Miesenböck hatte den Ball zuvor auf den Ellbogen bekommen. "Diese bittere Pille müssen wir schlucken", meinte Geyer, der dennoch von einem "verdienten Mattersburg-Sieg" sprach. "Wir waren im Kopf einfach nicht wach genug", beteuerte Abwehrspieler Christoph Schösswendter.

Die Burgenländer gewannen erstmals seit der Auftaktrunde. "Wir sind überglücklich, dass wir es wieder einmal geschafft haben", sagte Miesenböck. "Ich glaube, dass wir heute eine Klasse besser waren als die Admira." Sein Trainer Franz Ponweiser konnte nach vier Niederlagen in Folge aufatmen. "Nach der Negativserie war das nicht selbstverständlich." Er stellte einen Lerneffekt, bei sich und den Spielern, fest. "Sollten wir jetzt aber Wattens nicht schlagen, dann ist der heutige Sieg nur noch die Hälfte wert."

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