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Europa LeagueDie Auswärts-Teams zeigten in den Hinspielen auf

Rom, Villarreal und Manchester United stehen mit einem Bein im Halbfinale. Slavia Prag überraschte in London.

Slavia Prag geriet gegen Arsenal spät in Rückstand - und glich noch später aus. © AFP
 

Es ist das Duell im Viertelfinale der Europa League, das einen Hauch von Champions-League-Romantik versprüht – Ajax Amsterdam gegen die AS Roma. Und es waren die Römer, die sich im Rennen um eines der vier Halbfinal-Tickets einen kleinen Vorteil erarbeiten konnten: Sie bestreiten das Rückspiel nicht nur mit einem Sieg, sondern auch mit zwei Auswärtstoren im Rücken. Dabei hatte sich Ajax Amsterdam kurz vor der Pause das Momentum auf seine Seite geholt: Nach einem groben Schnitzer in der römischen Defensive markierte Davy Klaasen das 1:0 für die Gastgeber (39.).

Dusan Tadic konnte diesen Schwung aber nicht nutzen, vergab einen Elfer (53.) und erweckte die Italiener zum Leben. Pellegrini verwertete keine vier Minuten später einen Freistoß, Ajax-Tormann Scherpen sah bei seinem Europa-League-Debüt dabei nicht gut aus. Den Endstand besorgte Ibanez kurz vor Schluss sehenswert nach einem Eckball (87.). Das 1:2 ist aus Ajax-Sicht eine Besonderheit, es war die erste Pflichtspielniederlage nach 24 Spielen ohne Pleite.

Mit zumindest einem Bein in der Runde der letzten vier Teams steht Villarreal. Das spanische Top-Team, das in der Zwischenrunde Salzburg ausschaltete, besiegte Dinamo Zagreb auswärts 1:0. Das Goldtor erzielte Gerard Moreno nach einem Handspiel kurz vor dem Pausenpfiff (44.). Doch die Spanier werden gewarnt sein: In der Runde zuvor haben die Kroaten Tottenham nach einem 0:2 im Hinspiel auch noch aus dem Bewerb geworfen.

Von den englischen Teams wurde nur Manchester United seiner Favoritenrolle gerecht. Die „Red Devils“ siegten gegen die über weite Strecken tief stehenden Gastgeber aus Granada 2:0. Marcus Rashford hat in der 31. Minute seine Klasse unter Beweis gestellt, Bruno Fernandes fixierte den verdienten 2:0-Sieg kurz vor Schluss vom Punkt (90.). Die Überraschung des Tages gelang aber Slavia Prag: Die Tschechen erkämpften gegen Arsenal in London ein 1:1. Pepe schoss die „Gunners“ in der 86. Minute in Führung – aber als die Briten schon gedanklich wohl schon in der Kabine waren, gelang Tomas Holes das späte 1:1 (93.).

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