Als vor dem ersten Ballwechsel der deutschen Bundesliga-Saison im Bremer Weser-Stadion der im Juni verstorbenen Werder-Legende Horst-Dieter Höttges gedacht wurde, wird Harry Kane eher nicht daran gedacht haben, was den auf die Videoleinwand projizierten ehemaligen DFB-Teamverteidiger und England verbindet. Auch die Pfiffe von den Rängen bei der von "The BossHoss" ziemlich leidenschaftslos vorgetragenen deutschen Nationalhymne dürften ihn nur kurz abgelenkt haben. Bayerns Heilsbringer hatte, wie er nach dem Match zugab, andere Sorgen, er verspürte "Butterflies". Das heißt nicht, dass er sich gleich unsterblich in den deutschen Kick verliebt hatte, was ja auch hätte sein können.
FC Bayern/Deutsche Bundesliga
Warum Harry Kane sogar ein Feindbild ins Wanken bringen kann
Harry Kane hat in seinem ersten Bundesliga-Spiel für den FC Bayern überzeugt und auch getroffen. Das Auftreten des Engländers ist geeignet, auch so manchen Bayern-Gegner milde zu stimmen.
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