Es ist Mitte April, alles läuft nach Plan und Inter Mailand steuert auf das erste Triple seit 2010 zu. Mittendrin: Marko Arnautovic. Nach einer überragenden Leistung inklusive Tor und Traum-Assist beim 3:1-Erfolg gegen Cagliari überschlugen sich die Lobeshymnen auf den Österreicher. „Arnautovic ist der Motor von Inter, das jetzt vom Triple träumt“, schrieb etwa die Gazzetta dello Sport. Nur wenige Wochen später allerdings war dieser Traum zerplatzt. In der Coppa Italia setzte es das bittere Halbfinal-Aus gegen Erzrivale AC Milan, in der Serie A mussten die Nerazzurri im Schlussspurt Napoli vorbeiziehen lassen.