Höchste Niederlage seit 1978Gladbach fügt Bayern im DFB-Pokal historische Pleite zu

Borussia Mönchengladbach fegte in der 2. Runde des DFB-Pokals mit 5:0 über Bayern München.

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Ein Abend zum Vergessen für die Bayern. © AP
 

Borussia Mönchengladbach mit Trainer Adi Hütter hat dem FC Bayern München eine denkwürdige Abreibung verpasst. Gladbach schoss die in Bestbesetzung angetretenen Münchner in der zweiten Runde mit 5:0 aus dem DFB-Pokal. Kouadio Kone (2.), Ramy Bensebaini (15., 21./Elfmeter) und Breel Embolo (51., 57.) trafen bei der Vorführung. Die höchste Pokalniederlage der Bayern überhaupt hätte sogar noch höher ausfallen können oder gar müssen.

Österreicher standen keine am Feld. Hannes Wolf beziehungsweise Marcel Sabitzer saßen auf der Bank. Den Bayern ohne den abwesenden Bayern-Coach Julian Nagelsmann (Corona) fehlte es an Spielkontrolle, Biss, Ideen - dazu kamen viele Wackler und haarsträubende Fehler, insbesondere des völlig indisponierten Neuzugangs Dayot Upamecano. Für die Bayern war es in Bewerbsspielen die höchste Niederlage seit dem 29. April 1978, damals verlor man in der Bundesliga auswärts bei Kaiserslautern ebenfalls mit 0:5.

Österreicher im Einsatz

Zuvor war Bayer Leverkusen überraschend am Karlsruher SC gescheitert. Die Rheinländer unterlagen dem Zweitligisten am Mittwochabend mit 1:2 (0:1) und verpassten erstmals seit fünf Jahren die Runde der letzten 16 Teams. Christoph Kobald spielte beim KSC durch.

Auch der 1. FC Union Berlin tat sich lange Zeit schwer, setzte sich mit Christopher Trimmel (bis 103.) aber bei Drittligist SV Waldhof Mannheim mit 3:1 nach Verlängerung durch. Im Bundesliga-Duell bezwang der VfL Bochum den FC Augsburg (Michael Gregoritsch ab 75.) im Elfmeterschießen mit 5:4. Gregoritsch verwertete seinen Versuch.

Köln setzte sich bei Stuttgart dank zweier Treffer von Torjäger Anthony Modeste (72., 77.) mit 2:0 durch. Zweitliga-Tabellenführer FC St. Pauli zog erstmals seit der Saison 2005/06 wieder ins Achtelfinale ein, Guido Burgstaller spielte beim 3:2 nach Verlängerung gegen Ligakonkurrent Dynamo Dresden (Michael Sollbauer ab 77.) durch.

Kommentare (4)
Lodengrün
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Man meinte

man sei im falschen Film. Gut, die Gladbacher verwerteten so ziemlich jede Chance. Aber wie sie spielten und wie sie kombinierend die Tore erzielten war Weltklasse. Und da war beim FCB die erste Garnitur am Feld. Gratulation, jetzt in der Meisterschaft da anschließen.

hbratschi
1
28
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mich freut's...

...vor allem auch für adi hütter. und der fc hollywood wird's verkraften...😉

Balrog206
1
5
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Herrlich

War’s gestern 😉 somit steht einer Titel Wiederholung ( fast ) nichts mehr im Weg 😊

einmischer
14
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FCB

Ein Schlag ins Gesicht der deutschen "Fussballexperten". á la Marcel Reif. Wöchentlich wird die bajuwarische Übermannschaft bejubelt, als zu stark für die Liga bejammert, usw. usf.
Ich mag die Bayern ja, aber nicht das Theater drumherum.
Und sollte ein Bayernprofi so teuer sein wir der Kader von Bielefeld, soll doch einer gegen elf Bielefelder spielen.
Gottseidank ist das Kicken noch immer ein Mannschaftssport, auch wenn´s einigen Krawallblatt´lbefüllern nicht schmeckt
Im Übrigen liesen auch unsere Bullen(welch vertrottelter Name für ein Sportteam) Punkte gegen Altach, einem Team mit Minus-Marktwert liegen.