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Russischer PokalZenit St. Petersburg gewinnt und zerbricht die Trophäe

Zenit St. Petersburg hat zum zweiten Mal das Double in Russland gewonnen und die Siegestrophäe im Freudentaumel zerbrochen.

Beim ersten Liga-Spiel nach der Corona-Pause warteten die Fans von Zenit mit dieser Choreographie auf. © AP
 

Der Serbe Branislav Ivanovic (36) streckte den Pokal nach dem 1:0 (0:0) im Finale gegen den Zweitligisten FK Chimki in die Höhe - und verlor dann die Kontrolle.

Das Kristallgefäß knallte am Samstag im Stadion von Jekaterinburg am Ural auf den Rasen, wie auf einem Video des Klubs zu sehen war. Der Glasdeckel zerbrach. Vor gut drei Wochen hatte St. Petersburg auch die Meisterschaft gewonnen. Das Siegestor beim Cupfinale erzielte Artjom Dsjuba (84./Foulelfer).

Die Zenit-Spieler posierten dann mit dem Pokal ohne Deckel weiter für die Erinnerungsfotos - und schütteten in der Umkleide Getränke in das Gefäß. Das gute Stück sei eben nicht so robust wie andere aus Metall; aber der Deckel habe wahrscheinlich ohnehin nur gestört, weil der Pokal zum Trinken verwendet werde, kommentierte die "Komsomolskaja Prawda" die Panne.

Zu Zwischenfällen mit dem Pokal war es der Zeitung zufolge schon in der Vergangenheit gekommen. 2011 löste sich der Boden vom Pokal, als ZSKA Moskau in Jaroslawl den Sieg feierte. 2007 sei er zerbrochen, als der damalige Kapitän von Lokomotive Moskau, Dmitri Loskow, aus der Trophäe Champagner trank.

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