VSV – Linz 3:4Die Villacher Adler stolperten über Schlusslicht Linz

Der VSV lief im Heimspiel gegen Linz fast immer einem Rückstand hinterher. Die Villacher begingen zu viele Eigenfehler in der eigenen Zone.

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© (c) Kuess (Kuess)
 

Das Heimspiel gegen die Black Wings Linz entwickelte sich, wie im Vorfeld erwartet, als äußerst schwierig für die Villacher Adler. Die Mannschaft von Rob Daum kam zwar schon in den Anfangsminuten immer wieder zu Möglichkeiten (Krastenbergs, Karlsson, Richter), aber auch die Linzer ließen immer wieder Qualitäten aufblitzen, allen voran Brian Lebler. Spätestens als Colin Smith in der zwölften Minute, nach schwerem Abspielfehler des VSV in der eigenen Zone, die Führung für die Gäste erzielen konnte, war klar, dass das Spiel kein blau-weißer Selbstläufer werden würde. Kapitän Jamie Fraser konnte zwar vier Minuten vor dem Ende ausgleichen, doch nicht einmal zwei Minuten später lag Linz durch Emilio Romig erneut in Front. 

Erst im zweiten Drittel agierten die Adler zielstrebiger und erhöhten den Druck, was schließlich mit dem 2:2-Ausgleich im Powerplay durch Marco Richter belohnt wurde. Etwas den Schwung aus den Villacher Bemühungen nahm Lebler in der 34. Minute, der zum dritten Mal an diesem Abend die Oberösterreicher in Führung bringen konnte. Kurz danach war wieder der VSV an der Reihe. Felix Maxa klopfte zunächst nur an die Stange, Sekunden später traf Renars Krastenbergs sehenswert ins kurze Kreuzeck – 3:3.

VSV - Linz 3:4

(1:2, 2:1, 0:1)

Tore: Fraser (7.), Richter (28. PP), Krastenbergs (38.) bzw. Smith (12.), Romig (18.), Lebler (34.), Pusnik (50.)

Strafminuten: 4 bzw. 8
Schüsse aufs Tor: 44 bzw. 26

VSV-Aufstellung: Bernard (Schmidt);
Fraser-Joslin, Lindner-Brunner, Zauner-Bacher; Karlsson-Collins-Hughes, Krastenbergs-Broda-Kosmachuk, Richter-Rauchenwald-Lanzinger,
Rebernig-Maxa-Moderer, Pilloni;

Villacher Stadthalle, 1278,
Referees: Bulovec & Zrnic

Nicht wirklich verändert hat sich das Spielgeschehen im Schlussabschnitt. Die Villacher hatten ein leichtes Übergewicht, doch auch die Black Wings konnten immer wieder Akzente setzen und erwiesen sich zunächst als die effizientere Mannschaft. Während Chris Collins mit einem Alleingang scheiterte, wurde auf der anderen Seite Julian Pusnik sträflich vor dem Tor außer Acht gelassen und traf zum 4:3 für die Gäste. Bei diesem Spielstand blieb es auch bis zum Ende. Auch ein Time-out brachte nicht mehr den erhofften Ausgleich ein.

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