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VSV - Dornbirn | 19.15 UhrNoch kein Ultimatum für Trainer Ceman

Tabellenschlusslicht VSV enttäuschte in der bisherigen Saison in jeder Hinsicht. Heute gastiert Dornbirn in Villach.

VSV-Trainer Dan Ceman ist nach sechs Niederlagen aus sieben Spielen nicht unumstritten © (c) GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber
 

"Es ist sehr enttäuschend. Das ist viel zu wenig. Es fehlt in der Mannschaft, bis auf wenige Ausnahmen, der Siegeswille, die Leidenschaft sowie auch die nötige Konsequenz, um Spiele zu gewinnen. Auch im Training vermisse ich den letzten Biss“, konstatierte VSV-Sportvorstand Gerald Rauchenwald nach der 2:4-Niederlage bei den Graz 99ers. Sechs aus sieben Spielen verloren, 30 Gegentreffer kassiert und erst 15 Tore geschossen, so lautet die traurige Saisonbilanz des Tabellenschlusslichts. Der Negativlauf hat mehrere Gründe.

Das Team präsentierte sich bisher nicht als homogene Einheit. Die Spieler verrichten maximal „Dienst nach Vorschrift“, niemand fühlt sich für die sogenannte „Drecksarbeit“ verantwortlich. Es fehlt die Balance zwischen Defensive und Offensive. Hier liegt es vor allem am Trainer die Hebel anzusetzen und die Spieler zusammenzuführen.

Die Imports blieben bisher einiges schuldig. Die individuelle Klasse lassen sie zwar immer wieder aufblitzen, teilweise agieren sie aber zu eigensinnig, anstatt mannschaftsdienlich zu agieren. Nicht in der Form der letzten beiden Saisonen präsentieren sich zudem Kapitän Jamie Fraser, Patrick Bjorkstrand und Jerry Pollastrone. Auch von ihnen muss wesentlich mehr kommen.

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