Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Graz 99ers - VSV 16.30 UhrZwangspause könnte für den VSV sprechen

Die Villacher Adler, bei denen Neuzugang Jordan Caron sein Debüt feiert, streben mit einem Sieg in Graz eine Kehrtwende an. Kosmachuk, Wolf und Lanzinger fallen jedoch aus.

© (c) GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber
 

Eine lange Spielpause hat immer seine Vor- und Nachteile. Im Fall der Villacher Adler könnte die spielfreie Zeit durchaus zum richtigen Zeitpunkt gekommen sein. Einerseits konnte sich Neo-Goalie Kristers Gudlevskis dadurch in der Draustadt in Ruhe akklimatisieren und ohne Zeitdruck in Form kommen, andererseits hatte der Verein auch Zeit mit Ex-NHL-Spieler Jordan Caron einen mehr als adäquaten Ersatz für Maximilian Kammerer zu finden. Seit Anfang der Woche steht der VSV nun wieder im Training. Die Spieler, die sich gestern erneut einem Corona-Schnelltest unterzogen haben, wurden alle negativ getestet und sind bereit für die Wiederaufnahme der Meisterschaft.

„Wir wollen nach dem bisherigen, nicht zufriedenstellenden Saisonverlauf neu durchstarten, haben unsere Fehler analysiert, gut trainiert und uns mit Goalie Gudlevskis und Stürmer Caron auch optimal verstärkt“, zeigt sich Trainer Dan Ceman voller Tatendrang. Mit den Graz 99ers bekommen es die Blau-Weißen heute allerdings mit einem äußerst unangenehmen Gegner zu tun, der heuer zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen ist. Die Steirer starteten stark in die Meisterschaft, liegen mit 14 Punkten aus sieben Spielen am guten zweiten Tabellenplatz. Auch das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams endete mit einem klaren 6:2-Sieg der Grazer in Villach.

Die Situation bei den Adlern ist hingegen eine ganz andere. Mit großen Erwartungen in die Saison gestartet, wurden Jamie Fraser und Co in den bisherigen sechs Partien schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Lediglich ein Sieg (3:2 in Linz) steht zu Buche, 26 Gegentore und ein Torverhältnis von -13 sprechen nicht gerade für die im Sommer neuformierten Blau-Weißen. Mit Neo-Stürmer Caron, der gegen die 99ers gemeinsam mit Sahir Gill und Daniel Wachter eine Sturmreihe bilden wird, soll aber die Trendwende gelingen. Er soll mit seiner physischen Präsenz für mehr Durchschlagskraft in der gegnerischen Zone sorgen. „Ich bin vom Team hervorragend aufgenommen worden. Die Spielgenehmigung ist auch da, ich bin einsatzbereit und freue mich, dem Team zu helfen“, fiebert der 30-jährige Kanadier seinem Debüt in derICE-Liga entgegen.

Scott Kosmachuk und Raphael Wolf, die beide nach ihrer Covid-19-Erkrankung noch nicht ganz bei 100 Prozent sind, sowie Benjamin Lanzinger (Oberkörperverletzung) werden hingegen nicht die Reise in die Murstadt antreten.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren