Kevin Hancock und die ganze VSV-Mannschaft, sie lagen sich nach dessen zweitem Treffer in den Armen. Verständlich, war das ersehnte Siegtor doch ein echter Befreiungsschlag. Auch, weil man davor offensiv zu harmlos gewesen war, vor Hancocks erstem Tor davor ganze acht Drittel ohne Treffer geblieben war. „Wir müssen endlich die Tore machen“, wusste Elias Wallenta, der wiederum die Arbeit in der Defensive würdigte: „Das ist so ein enges Duell zweier Teams, die beide offensiv viel Potenzial haben. Da gewinnt der, der hinten disziplinierter ist.“ „Es ging hin und her, ganz klar. Aber wir müssen im Powerplay auch einmal einen reintun“, fügte Maxi Rebernig nach vier vernebelten Überzahlen hinzu.

„Wenn man aber die Verlängerung ansieht, ist der Sieg verdient“, gratulierte auch Linz-Trainer Phil Lukas. VSV-Pendant Pierre Allard resümierte erleichtert: „Wir sind immer drangeblieben und es hat gefruchtet. Das 1:1 gab uns Schwung, den haben wir in der Verlängerung richtig ausgespielt, sind immer besser geworden. Auch hinten waren wir stark.“

Für das zweite Duell mit den Black Wings am Freitag in Oberösterreich, bei einem VSV-Sieg auch das letzte und das Ticket fürs Viertelfinale (wo die Adler mit einem Pick der Grazer rechnen), ist man gewappnet. „Gut möglich, dass sie ein paar Sachen umstellen“, ist Allard gewarnt.