Für den VSV hätte das alte Jahr besser enden können, die Siegesserie riss vor dem zwölften Sieg, der die bisher längste blau-weiße Erfolgsserie besiegelt hätte. Diese Enttäuschung glichen die Adler aber gleich am Neujahrstag wieder aus, man konnte zu Hause Fehervar niederringen. Ein Villacher war hier wieder nicht zu übersehen. Kevin Hancock trägt einen großen Teil dazu bei, dass seine Angriffslinie um John Hughes und Maxi Rebernig so herausragend ist und in vielen Spielen den Unterschied macht. Wenn es nach Hancock geht, ist es aber nicht er oder Hughes, die die Linie so gut machen. „Ich glaube, dass Max (Rebernig, Anm.) bei uns mit seinem guten Forechecking und den Zweikämpfen, die er gewinnt, der wichtigste Mann in der Formation ist. Die meisten unserer Tore beginnen damit, dass er den Puck erkämpft“, erzählt Hancock und fügt grinsend hinzu: „Aber oft sind es natürlich auch Johns (Hughes, Anm.) Pässe, die man sich, bevor er sie macht, oft nicht einmal vorstellen kann. Er ist ein besonderer Spieler.“
Der Grundstein der Chemie zwischen den drei Adlern liegt aber in der Kommunikation am und neben dem Eis. Hancock: „Wir besprachen oft Spielzüge, die in den Spielen oft gebraucht werden und konnten sie dann über die Saison auch immer öfter umsetzen. Jetzt wissen wir fast schon blind, wo der andere sich gerade am Eis befindet und es läuft so gut wie alles schon automatisch ab. Das macht es dann auch um einiges leichter.“ Diese Automatismen führten dazu, dass die Namen Hughes (Rang eins mit 42 Punkten, Anm.) und Hancock (Rang zwei mit 39 Punkten, Anm.) vor der 37. Runde in der ICE Hockey League-Punktewertung ganz oben stehen.
„Wir müssen bereit sein“
Die Draustädter liegen vor dem Auswärtsspiel in Asiago am Freitag (19.15 Uhr, ICE-Stream) auf Rang sechs und wollen diese Position jetzt mit allen Kräften absichern. „Es ist etwas Besonderes, dass wir die Punktewertung anführen, aber viel wichtiger sind jetzt die Punkte in der Tabelle. Wir wollen unbedingt unter den besten sechs Teams bleiben. Asiago wird sicher mit ihrem besten Spiel auf uns warten. Wir müssen bereit sein“, betont Hancock.