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333. Kärntner Derby, 16.30 UhrLetzter VSV-Sieg in Klagenfurt ist lange her

Fast fünf Jahre liegt der letzte VSV-Sieg in Klagenfurt zurück. Trotz der immer dünner werdenden Personaldecke wollen die Adler die Unserie heute beenden.

© (c) GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber
 

Lange, viel zu lange ist es her, dass der VSV die Klagenfurter Stadthalle als Sieger verlassen konnte. Am 2. Februar 2016 holten die Adler den letzten Auswärtssieg gegen den KAC, damals gab es einen klaren 5:1-Triumph. Die Vorzeichen für das heutige Duell sprechen allerdings erneut für die Rotjacken, auch weil sich die Blau-Weißen mit Personalsorgen herumschlagen müssen.

Neben Patrick Bjorkstrand (Gehirnerschütterung) muss Rob Daum doch länger als erwartet auf seinen Kapitän verzichten. Bei Jamie Fraser wurde nun ein Bruch im Fuß festgestellt, der ihn für mindestens zwei weitere Wochen außer Gefecht setzen wird. Christof Wappis muss mit einer Unterkörperverletzung ebenso für mehrere Wochen passen. Seinen Platz in der dritten Sturmlinie wird Philipp Kreuzer einnehmen, der erst im Sommer vom KAC in die Draustadt wechselte.

„Für uns ist es natürlich schmerzlich diese drei Spieler nicht im Lineup zu haben. Jeder Einzelne muss jetzt noch mehr Verantwortung übernehmen. Es ist für viele Spieler aber auch die Gelegenheit sich zu beweisen“, erklärt Freddy Allard, der von den Nashville Predators auf die Waiver-Liste gesetzt wurde. Das heißt, dass der 23-jährige so lange in Villach bleiben kann, bis die AHL wieder startet. Einen offiziellen Termin dafür gibt es noch nicht, frühestens Anfang Februar könnte es soweit sein. „Wir wollen in Klagenfurt dennoch besser auftreten als zuletzt im Heimderby, müssen von Anfang an bereit sein und den Kampf annehmen“, so der Verteidiger weiter.

Zwischen den Pfosten wird erneut Alexander Schmidt stehen, der hochmotiviert ins 333. Kärntner Derby geht: „Duelle gegen den KAC sind immer etwas ganz Besonderes. Ich freue mich, dass mir der Coach auch gegen den KAC das Vertrauen schenkt. Ich habe drei der letzten vier Matches gespielt, das hat mir noch mehr Selbstvertrauen gegeben. Daher bin ich überzeugt, dass ich der Mannschaft die Chance geben kann, auch in Klagenfurt zu gewinnen.”

Kommentare (1)
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Luger13
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Sehr geehrter Herr Gressel !

Es mag zwar richtig sein, dass ein Sieg des VSV beim KAC in Klagenfurt lange her ist. Es steht Ihnen aber nicht zu , zu behaupten, ein solcher sei schon „zu lange her“. Immerhin schreiben Sie ja nicht als VSV-Fan , sondern im Namen einer Kärntner Zeitung, die doch eigentlich beiden genannten Vereinen gleich gewogen sein sollte. Leider scheint dies aber nicht der Fall zu sein, wie man im unterschiedlichen Berichterstattungsumfang - zugunsten des VSV - immer wieder im Sportteil feststellen kann.