Die 1:2-Niederlage des KAC in Fehervar und der damit verbundene 1:1-Ausgleich in der Viertelfinalserie waren wohl verdient. Weil der KAC in den berühmten Kleinigkeiten einiges schuldig geblieben war, vorne wie hinten zu wenig Konsequenz an den Tag gelegt hatte. „Wir haben die Scheibe nicht schnell genug gespielt, sie nicht hinter die Verteidiger gebracht. So lauerten sie geschickt auf unsere Fehler und sind im Konter sehr gut. Das hat in Spiel eins für uns besser geklappt und das müssen wir wieder an den Tag legen. Denn das ist unser Spiel. Wenn wir auf uns schauen, mache ich mir keine Sorgen, dass das wieder klappt“, sagt Marcel Witting, dem der einzige Klagenfurter Treffer gelungen war.

Der Eigenbau-Spieler wurde nach seinem Abgang 2024 fürs Play-off von Innsbruck leihweise zurückgeholt, in Tirol hat er nächstes Jahr noch Vertrag. „Das Eingewöhnen war überhaupt nicht schwer“, sagt er lachend und fügt an: „Es ist wie ein Heimkommen ins Wohnzimmer. Ich kenne die meisten Spieler und das System.“ Obwohl ihm „wurscht“ sei, ob er treffe oder nicht, hat dieses Tor in Ungarn „schon etwas mit mir gemacht. Bei der Rückkehr ein Tor zu schießen und etwas beitragen zu können, ist cool. Leider hat es nicht für den Sieg gereicht.“

Drei fehlen fix, drei weitere Cracks sind fraglich

Der soll heute wieder her. Gelingen muss das ohne Jordan Murray, Thomas Hundertpfund, Lukas Gomboc. Mario Kempe (Oberkörper), Mathias From und Clemens Unterweger (beide zuletzt krank) könnten zurückkommen.