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EBEL-KnalleffektKeine Zwei-Drittel-Mehrheit für Pildner-Steinburg bei der Präsidentenwahl

Das ist eine große Überraschung: Jochen Pildner-Steinburg wird nicht der neue EBEL-Präsident, das alte Präsidium bleibt im Amt. Die Periode dauerte noch eineinhalb Jahre.

Jochen Pildner-Steinburg
Jochen Pildner-Steinburg © GEPA
 

Am Dienstag kamen die Vereinsvertreter und das Präsidium der Erste Bank Eishockey Liga zur außerordentlichen Generalversammlung in Salzburg zusammen. In der darin abgehaltenen Präsidentenwahl dann die faustdicke Überraschung: 99ers-Präsident Jochen Pildner-Steinburg erreichte als einziger angetretener Kandidat die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit nicht. Das heißt, mindestens vier der elf Stimmen (ein Vertreter pro Verein) müssen Pildner-Steinburg die Stimme verwehrt haben.

Den Liga-Statuten zufolge bleibt das bestehende Präsidium rund um den geschäftsführenden Ligapräsidenten Karl Safron im Amt. Ihm zur Seite stehen auch weiterhin die Vizepräsidenten Rene Dimter und Dieter Knoll, der als Bozen-Boss zudem Sprecher für die ausländischen EBEL-Vereine ist. "Da die Generalversammlung außerordentlich war, bleibt das akutelle Präsidium noch bis zum Ende der laufenden und von Peter Mennel begonnenen Periode für die nächsten eineinhalb Jahre im Amt", heißt es aus der Pressestelle der Liga.

Den EBEL-Statuten zufolge ist es natürlich möglich, noch vor dem Juli 2021 eine weitere außerordentliche Sitzung einzuberufen und eine abermalige Präsidentenwahl anzustreben. Mehr sei zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht zu sagen, auch nicht, welche Vereine dem schon als nahezu fix geltenden Pildner-Steinburg die Stimme verwehrten.

Kommentare (1)

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Leberknoedel
0
1
Lesenswert?

Das ist auch gut so

Pildner-Steinburg ist ja nicht mal in der Lage seinen eigenen Verein ordentlich zu managen, was soll der dann mit der Liga machen?

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