Der Jahresabschluss glückte den Graz99ers beim Gastspiel in Fehervar nicht. Ohne das Quartett Marcus Vela, Lukas Haudum, Markus Hanl und Paul Reiner tat sich das Team von Coach Harry Lange zu Beginn in Ungarn schwer. Nach einer frühen Top-Chance von Lenz Moosbrugger, der alleine vor dem Tor vergab, übernahm Fehervar nach und nach die Kontrolle. Der Tabellenzweite war zu Hause vor allem in der Offensive brandgefährlich und profitierte beim Führungstor dann von einer Überzahl. Chris Brown stand im Powerplay nach einem schönen Kombinationsspiel ideal vor dem Tor von 99ers-Goalie Jonas Gunnarsson, der aus kurzer Distanz keine Chance hatte (14.). Für die Gäste aus der Steiermark kam es nur Augenblicke später noch schlimmer. Kristof Nemeth traf aus dem Slot und erhöhte hochverdient auf 2:0 für die Heimmannschaft.
In der ersten Drittelpause dürfte Coach Lange dann bereits vor Silvester ein verbales Feuerwerk gezündet haben, denn seine Mannschaft startete besser in den zweiten Spielabschnitt. Die 99ers kamen besser in die Partie und nahmen das Heft in die Hand. Jacob Pfeffer vergab nach etwas mehr als einer halben Stunde die beste Chance und scheiterte an Dominik Horvath im Tor der Heimmannschaft, der an diesem Abend unüberwindbar schien. Immer wieder suchten die Grazer den Weg vor das Tor, in letzter Instanz fehlte wie schon oftmals in dieser Saison die entscheidende Durchschlagskraft. Dieser Trend setzte sich auch im Schlussabschnitt fort. Immer wieder kamen die 99ers vor das Tor, immer wieder hatte Goalie Horvath eine bessere Idee als die steirischen Cracks. Knapp zehn Minuten vor dem Ende stellte Rasmus Kalmula (52.) den 3:0-Endstand her.