Frauen-EishockeyLakers-Girls wollen eine bessere Rolle spielen

Das Eishockey-Frauenteam der Lakers Kärnten peilt einen Mittelfeldplatz in der EWHL an und will sich eine größere mediale Aufmerksamkeit durch gute Vorstellungen erarbeiten.

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Die fünf Importspielerinnen der Lakers Kärnten © 
 

Die Internationale Elite Women’s Hockey League ist ein Sammelbecken aus Teams, die abseits der heimischen Meisterschaften eine noch größere Herausforderung suchen. Die Lakers Kärnten sind die erste Mannschaft aus unserem Bundesland, die seit einigen Saisonen daran teilnehmen. Bisher spielten sie noch eine untergeordnete Rolle, heuer wollen die Kärntnerinnen mehr sein, als ein leicht zu bezwingender Gegner.

„Abgesehen davon, dass die Liga prinzipiell eine große Herausforderung ist, wollen wir uns im Mittelfeld etablieren. Wir peilen einen Rang zwischen Platz fünf und acht an“, sagt Trainer Günther Ropatsch. Aus diesem Grund hat die Klubführung entschieden, heuer erstmals das Kontingent an Importspielerinnen voll auszuschöpfen. Die deutsche Kelsey Soccio stürmte schon im Vorjahr für die Kärntnerinnen, neu sind die Verteidigerinnen Olivia Bryant (USA) und Beate Zagare (Lettland). Im Angriff sind es Charlea Pedersen (CAN) und die US-Amerikanerin Haley Payne, die sogar Erfahrung in der NWHL, der NHL der Frauen, sammeln konnte. „Sie ist ein ähnlicher Typ wie VSV-Stürmer John Hughes. Haley ist eine typische Einfädlerin“, beschreibt Ropatsch die 24-Jährige, die im Vorjahr in Schweden und Dänemark engagiert war.

Auf Augenhöhe

Zum Auftakt der Saison trafen die Lakers auf jene Teams, die mit Titelambitionen gestartet sind. So setzte es gegen Aisulu Almaty aus Kasachastan zwei Niederlagen, auch bei den Budapester Spitzenteams KMH und MAC gab es für die Kärntnerinnen noch nichts zu holen. „Wir hatten aber Phasen in allen Begegnungen, in denen wir mit den Gegnerinnen auf Augenhöhe agiert haben. Die Teams aus Budapest attestierten uns eine wesentliche Steigerung gegenüber des letzten Spieljahres“, berichtet Ropatsch.

Der Villacher ortet einen regen Zulauf von jungen Spielerinnen bei den Lakers, die zwar noch immer beim VSV oder KAC spielen, aber regelmäßig zum Training kommen. Wünschen würde sich Ropatsch auch mehr Interesse von Sponsoren und Partnern. „Wir sind natürlich medial noch unterbelichtet, hoffen aber, dass wir durch gute Leistungen mehr Aufmerksamkeit erhalten werden.“ Auf Instagram und Facebook zeigt die Kurve steil nach oben, sind die Spielerinnen äußerst aktiv beim Posten.

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