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Abermalige Knie-OPJulia Scheib: "Ich schaue, dass ich im Oktober wieder auf Ski stehe"

Die steirische Ski-Rennläuferin musste mitten in ihrer Reha abermals am Knie operiert werden.

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Julia Scheib richtet den Blick nach vorne
Julia Scheib richtet den Blick nach vorne © GEPA pictures
 

Am 14. Februar dieses Jahres stand die Weststeirerin Julia Scheib zum letzten Mal auf Skiern. Nach überstandenen Krankheiten (Pfeifferschem Drüsenfieber und Coronavirus) gab die 23-Jährige erst im Januar ihr Comeback im Weltcup, musste die Saison nach einem Kreuzbandriss und Außenmeniskuseinriss im linken Knie nach dem Europacup-Riesentorlauf in Berchtesgaden aber erneut vorzeitig beenden. Scheib gab jedoch nicht auf, kämpfte sich erneut zurück und musste nun in der Reha den nächsten Rückschlag hinnehmen.

"Das Knie machte mir im Training immer wieder Probleme und nach einem MRT hat sich gezeigt, dass sich vorne Narbengewebe gerieben hat", erklärt die Steirerin. Die Folge: Eine erneute Operation. "Natürlich ist das nicht ideal, aber jetzt sollte endlich alles passen." Derzeit müsse sie noch auf Krücken gehen, die Schwellung sei noch deutlich zu sehen.

Wann man Julia Scheib wieder im Ski-Weltcup sehen wird, ist derzeit kaum abschätzbar. Generell hat sie in den letzten Jahren gelernt, keine fixen Pläne zu machen. "Sölden ist für mich nicht das primäre Ziel. Ich schaue, dass ich vielleicht im Oktober wieder auf Ski stehe, alles andere steht noch in den Sternen." Grundsätzlich hätte ihre eigene Gesundheit nun gänzlich Vorrang. Das Knie soll schnellstmöglich wieder belastbar werden, Rennen schwirren derzeit "noch überhaupt nicht in meinem Kopf herum".

Trotz der zahlreichen Rückschläge verlor Scheib aber nicht die Motivation. Die Pläne für die weitere Reha stehen – mit einem ganz großen Ziel vor Augen. "Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass Olympia 2022 nicht mein Ziel wäre. Jeder Sportler will dorthin. In den nächsten Monaten werde ich die Dinge auf mich zukommen lassen, dann werden wir sehen, ob ich meine Sachen richtig gemacht hab", gibt sich die Steirerin kämpferisch.

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