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Große VorbehalteWeißrussischer Umgang mit Corona könnte die Eishockey-WM kosten

Wegen des Umganges des autoritären weißrussichen Regierung mit der Corona-Pandemie könnte das Land nun die Eishockey-WM im Frühjahr verlieren. Entschieden wird das noch im Jänner vom Weltverband IIHF.

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© APA/AFP/ALEXANDER NEMENOV
 

Dem autoritär geführten Weißrussland droht der Entzug der Eishockey-Weltmeisterschaft in diesem Jahr. Bei der Vorstandssitzung des Weltverbandes IIHF soll es am 25. und 26. Jänner auch um die Ausrichtung der zuletzt viel diskutierten WM gehen. IIHF-Präsident Rene Fasel hatte der russischen Nachrichtenagentur Tass zuvor von Gesprächen mit Vertretern anderer Verbände berichtet, die Weißrussland als Co-Ausrichter ablösen könnten.

Die Eishockey-Weltmeisterschaft ist vom 21. Mai bis 6. Juni in Lettland und Belarus geplant. Wegen des Umgangs der belarussischen Regierung mit der Corona-Pandemie gibt es aber Vorbehalte gegen den Standort Minsk. Außerdem wächst der politische Druck auf die IIHF, weil in Weißrussland immer wieder friedliche Demonstrationen brutal von Sicherheitskräften niedergeschlagen werden.

Kommentare (1)
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Peterkarl Moscher
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6
Lesenswert?

Wahrheit tut weh !

Nicht nur der Umgang mit Corona, sondern viel mehr der Umgang mit
Demokratie sollte der Anlass sein einem solchen Land die WM zu
entziehen und auch die Mannschaft von einer solchen auszuschließen !!!