Die Reise nach Mexiko, sie hat sich für zwei steirische Beachvolleyball-Teams schon ausgezahlt. Zum Saisonauftakt in Yucatan scheiterten Dorina und Ronja Klinger erst im Viertelfinale, Philipp Waller und Christoph Dressler schafften es gar bis ins Semifinale und wurden am Ende Vierte. Ab heute wird im Hauptbewerb in Quintana Roo, rund vier Autostunden von Yucatan entfernt, gespielt. „Ich hätte uns so einen Saisonstart natürlich zugetraut, aber davon ausgegangen bin ich nicht, das war schon stark“, sagt Waller rückblickend auf das Turnier vor wenigen Tagen. Kurz „war der Frust natürlich groß. Mit etwas Abstand ist das aber abgehakt und ein starkes Ergebnis. Es war das erste Turnier, wir bekommen noch einige Chancen.“ Gestern Nacht stand das neue Duo noch in der Qualifikation für das Event in Quintana Roo im Sand.
Ebenfalls gestern Nacht haben Dorina und Ronja Klinger im Hauptbewerb des zweiten Saisonturniers aufgeschlagen, kurz vor Mitternacht österreichischer Zeit ging es gegen ein Qualifikanten-Team. „Das Viertelfinale in Yucatan war für uns ein mega Saisonstart. Es war echt fordernd, aber ein sehr erfolgreiches Turnier“, sagt Ronja Klinger. Während das erste Turnier eines auf Challenger-Ebene war, ist das aktuelle Kräftemessen eines der besten Teams der Welt und wird in der Elite-Kategorie ausgetragen. „Es ist für unsere Entwicklung super, wenn wir gegen die besten Teams der Welt spielen können. Das ist eine große Motivation für uns, weiter so zu performen“, sagt Ronja Klinger.
Apropos Motivation. Waller/Dressler und die Klingers treibt ein gemeinsames Ziel voran: Die EM im Sommer in Düsseldorf. „Da stehen die Chancen gut, dass wir dabei sind“, sagt Waller. Im Winter findet die Weltmeisterschaft dann in Australien statt. „Das ist natürlich eines der großen Saisonhöhepunkte“, sagt Klinger.