Stefan Babinsky war die Enttäuschung anzusehen – und trotz des Lärms auch kurz anzuhören. Er hatte mehr vorgehabt, sich mehr ausgerechnet. Rang neun wurde es in seinem fünften WM-Rennen. „Ich habe mir was vorgenommen, einen Plan gehabt. Aber den habe ich nicht zu 100 Prozent umgesetzt. Ich weiß, dass ich es besser kann, und als ich die Analyse angeschaut habe, hat‘s mich geärgert.“ Denn im Mittelteil fuhr der Seckauer, der von einer starken, mit zwei Fanbussen angereisten Abordnung angefeuert wurde, Bestzeit. „Und wenn du in Teilpassagen dabei bist, kannst du das auch von oben bis unten. Aber ich hab in der Steilkurve dagegenhalten müssen. Und wenn du gegen den Berg fährst, bremst das.“