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Leichte SpracheDer LASK trainiert, obwohl es verboten ist

Der Linzer Athletik Sportklub (LASK), der Fußballverein aus Linz hat Schwierigkeiten wegen mehreren Mannschafts-Trainings in der Corona-Zeit bekommen.

CORONAVIRUS: FUSSBALL / KLEINGRUPPENTRAINING LASK: HOLLAND
© APA/HELMUT FOHRINGER
 

Der LASK ist ein Fußball-Verein aus Linz. Die Mannschaft war an erster Stelle der Fußball-Bundesliga, bevor die Saison des Corona-Virus unterbrochen worden ist. Seitdem hat es keine Spiele in der Fußball-Bundesliga gegeben. Die Trainings sind erst seit einigen Wochen wieder erlaubt. Die Mannschaften haben nur in Gruppen trainieren dürfen.
 
Letzte Woche hat der Vize-Präsident des LASK zugegeben, dass das Team gemeinsam vier Mannschafts-Trainings gemacht. Es gibt Videos, auf denen man sieht, dass die Spieler gemeinsam trainieren. Das gemeinsame Trainieren war verboten, weil die Abstands-Regeln beim Fußball nicht eingehalten werden können. Der LASK hat trotzdem trainiert und hat die Regeln nicht beachtet. 

Strafe wird folgen

Daher wird der LASK vom österreichischen Sport-Verband eine Strafe bekommen. Wie hoch und welche Strafe der LASK bekommt, ist noch nicht klar. Es ist möglich, dass der LASK eine Geld-Strafe bezahlen muss oder dass der LASK weniger Punkte in der Tabelle hat. Eine noch schlimmere Strafe wäre, dass der LASK nicht mehr an der Fußball-Bundesliga teilnehmen darf.
 
Ein Gerichts-Verfahren beim Senat der Bundesliga ist eröffnet worden. Der Senat besteht aus mehreren Personen, die darauf achten, dass die Fußball-Vereine die gemeinsamen Regeln einhalten. 

Verein hat sich entschuldigt  

Der LASK hat sich bei seinen Fans, den Sponsoren und den anderen Teams der Fußball-Bundesliga entschuldigt. „Im Nachhinein muss man sagen, es war ein Blödsinn, ein großer Fehler unsererseits. Aber der Pfeil ist abgeschossen, den können wir nicht mehr zurücknehmen. Wir haben uns von den Emotionen leiten lassen“, erklärt der Vize-Präsident Jürgen Werner.
 
Er hat erklärt, dass die Trainings eine gemeinsame Entscheidung mit dem Trainer Valerien Ismael und den Spielern gewesen ist. Der Präsident des LASK Siegmund Gruber hat nichts von den Trainings gewusst. Alle Spieler des LASK sind immer wieder auf das Corona-Virus getestet worden. Alle Spieler sind gesund.
 
Der LASK hat dem Senat des Fußball-Verbandes einen Brief geschrieben und erklärt, was genau passiert ist. Angeblich hat der LASK dem Senat Fotos von anderen Teams geschickt, die auch trainiert haben.

Der Senat wird den Brief des LASK prüfen und überlegen, was für eine Strafe der Verein bekommt. Bis zum 2. Juni wird es eine Entscheidung über die Strafe für den LASK geben. Dann beginnt auch die wieder Fußball-Bundesliga.  




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