Bis weit nach Mitternacht waren in Wien-Hütteldorf noch "Finale"-Gesänge von aufgewühlten Anhängern vernehmbar. Seit dem Meistertitel in der Saison 2007/08 unter Trainer Peter Pacult hat es bei Rapid keinen bleibenden Erfolg mehr gegeben. Diese Sehnsucht ist im Umfeld deutlich zu spüren. Dass der Aufstieg gegen eine starke Rieder Mannschaft nur "mit Bauchweh" klappte, wie es Sport-Geschäftsführer Markus Katzer nachher ausdrückte, spielte dabei keine Rolle. "Im Großen und Ganzen ist es jetzt scheißegal. Wir sind weiter, wir haben es geschafft", brachte es Burgstaller, der nun bei drei Cup-Treffern in dieser Saison hält, auf den Punkt.