"Pressefreiheit ist ein hohes Gut und alles andere als selbstverständlich", hielt Van der Bellen in einem Videostatement fest. Nur mit einem gemeinsamen Bild von der Wirklichkeit funktioniere Demokratie. Dafür müssten Journalistinnen und Journalisten sorgfältig arbeiten, wofür Zeit nötig sei, um zu differenzieren und abzuwägen. Digitale Plattformen dagegen verlangen Eile, provozieren Aufregung und Empörung. "Unter all dem, was es jeden Tag über endlose Feeds anspült, stechen hochwertige Inhalte positiv hervor", meinte der Bundespräsident. "Guter Journalismus wird bestehen können. Integer, mutig und reflektiert", zeigte sich Van der Bellen überzeugt und erinnerte daran: "Wir alle tragen Verantwortung. Nicht nur jene, die Artikel schreiben, sondern auch jene, die sie lesen und teilen."