Bei den Volksschulen wird bei der Mindestanzahl von zehn Kindern der Durchschnitt aus den Prognosen für die nächsten drei Jahre herangezogen, um schwankende Geburtenraten zu berücksichtigen. Dasselbe gilt für die Sonderschulen, die durchschnittlich sechs Kinder pro Schuljahr benötigen, und für die Polytechnischen Schulen mit durchschnittlich 20 Schülern. In den Mittelschulen wird hingegen nur das laufende Schuljahr herangezogen, in dem 48 Schüler am Standort unterrichtet werden müssen. Grund dafür ist, dass Prognosen in diesem Bereich aufgrund des größeren Einzugsgebietes schwieriger seien, so Winkler.
Eisenstadt
Burgenland legt Mindestschülerzahlen für Pflichtschulen fest
Damit emotionale Diskussionen über mögliche Schulschließungen der Vergangenheit angehören, führt das Burgenland wieder Mindestschülerzahlen für den Fortbestand von Pflichtschulstandorten ein. Volksschulen brauchen künftig durchschnittlich zehn Kinder pro Schuljahr. Mittelschulen bleiben ab 48 Schülern im laufenden Schuljahr offen, erläuterte Bildungslandesrätin Daniela Winkler (SPÖ) am Montag. Als Zwischenschritt werden auch Stilllegungen ermöglicht.
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