Bei den Volksschulen wird bei der Mindestanzahl von zehn Kindern der Durchschnitt aus den Prognosen für die nächsten drei Jahre herangezogen, um schwankende Geburtenraten zu berücksichtigen. Dasselbe gilt für die Sonderschulen, die durchschnittlich sechs Kinder pro Schuljahr benötigen, und für die Polytechnischen Schulen mit durchschnittlich 20 Schülern. In den Mittelschulen wird hingegen nur das laufende Schuljahr herangezogen, in dem 48 Schüler am Standort unterrichtet werden müssen. Grund dafür ist, dass Prognosen in diesem Bereich aufgrund des größeren Einzugsgebietes schwieriger seien, so Winkler.