Nach anonymisierten Vorwürfen in den vergangenen Wochen, die ein ungünstiges Charakterbild der Quereinsteigerin Schilling zeichneten, berichtete der "Standard" nunmehr unter Berufung auf nicht namentlich genannte damalige Vertraute von Überlegungen Schillings, nach der Wahl der Linksfraktion im EU-Parlament beizutreten. Zudem wurde eine Chat-Aussage veröffentlicht, in der Schilling der Aktivistin Veronika Bohrn Mena im Vorfeld ihrer Kandidatur geschrieben hatte, sie habe ihr Leben lang "niemanden so sehr gehasst" wie die Grünen.
Wien
Grüne entschuldigen sich für "Silberstein-Methoden"-Vorwurf
Die Grünen sind am Mittwoch mit einem Pressetermin den jüngsten Vorwürfen gegen ihre EU-Spitzenkandidatin Lena Schilling entgegengetreten. Während Schilling versicherte, "eine Grüne" zu sein und der Partei beizutreten, stellte Generalsekretärin Olga Voglauer bei ihrem Rundumschlag Verstrickungen der SPÖ in die "menschenverachtende Hetze" in den Raum. Konkret sprach Voglauer von "Silberstein-Methoden" - entschuldigte sich aber später bei SPÖ-Spitzenkandidat Andreas Schieder.
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