Die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) koordinierte die Hausdurchsuchungen auf Anordnung der Staatsanwaltschaften und führte die Aktion gemeinsam mit den Landesämtern für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) durch. Die elf Zielpersonen stehen im Verdacht, illegale Schusswaffen zu besitzen, hieß es in der Aussendung des Innenministeriums. Unter den beschlagnahmten Waffen waren auch zwei Sturmgewehre, die als Kriegsmaterial gelten.
Chronik
Waffen bei elf Abnehmern von illegalem Händler beschlagnahmt
Bei elf Abnehmern eines illegalen Waffenhändlers sind am Dienstag in sechs Bundesländern über 100 Waffen sichergestellt worden. Darunter waren Faustfeuerwaffen, Hieb- und Stichwaffen, Sturmgewehre sowie Munitionsmengen im fünfstelligen Bereich. Die Zugriffe erfolgten zeitgleich in Ober- und Niederösterreich, Salzburg, Tirol, im Burgenland und in der Steiermark. Es gab eine Festnahme, teilte das Innenministerium am Donnerstag mit. Der aufgeflogene Händler ist auf freiem Fuß.
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