Innsbruck/Kufstein
Eltern nach Tod von Buben zu lebenslanger Haft verurteilt
Ein besonders grausamer Fall ist am Montag am Landesgericht Innsbruck verhandelt worden. Die Eltern eines Dreijährigen, der im Mai 2024 infolge massiver Unterernährung gestorben war, wurden wegen Mordes, Quälens und Freiheitsentziehung zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Mutter wurde in ein forensisch-therapeutisches Zentrum eingewiesen. Die Eltern zeigten sich im Prozess geständig, der Vater fand "keine Erklärung" für sein Handeln. Die Urteile waren nicht rechtskräftig.
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