"Wir haben heute früh die letzten Laborergebnisse erhalten, wie sich der Beton durch den Brand verändert hat", sagte Hufnagl. Dabei habe sich herausgestellt, dass die schwer beschädigte Galerie mit einem Gerüst abgestützt werden kann. Das Gewölbe sei hierfür ausreichend stabil. Das Provisorium verhindere, dass Teile auf die Fahrbahn stürzen, zugleich werde die Tunneldecke mit Sensoren überwacht, um etwaige Bewegungen und Veränderungen festzustellen. "Die Maßnahme geht mit einer Geschwindigkeitsreduktion einher, vermutlich wird ein Tempolimit von 60 oder 80 km/h gelten."